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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Gartenbau NRW: Gartenbau als Schlüssel für Klimaanpassung
Diese Botschaft konnte Eva Kähler-Theuerkauf beim Forum Klimaresilienz nicht nur dem Fachpublikum, sondern auch dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, Oliver Krischer, präsentieren.
Nach einem eindrücklichen Vortrag von Meteorologe und Wettermoderator Frank Böttcher über die Auswirkungen des Klimawandels weltweit und hier in NRW wies Eva Kähler-Theuerkauf auf die Bedeutung der Gartenbaubranche als wichtige regionale Wertschöpfung hin und zeigte das Engagement der hiesigen Gärtner:innen auf:
„Wir beschäftigen uns schon lange mit dem Thema Nachhaltigkeit, etwa beim Energieeinsatz, Pflanzenschutzstrategien oder klimaresilienten Pflanzen und Gehölzen. Denn unsere Gärtner erleben den Klimawandel live und mit ihren eigenen Händen, weil Sturm, Flut, Hitze und Dürre unmittelbaren Einfluss auf unsere Produkte haben. Unsere Gärtner merken als erstes, welche Pflanze veränderten Wetterbedingungen standhält. Daher ist die Anpassung an das Klima für unsere Betriebe existenziell wichtig. Und: Mit unseren Erzeugnissen leisten wir aktiv Klimaanpassung insbesondere beim Stadtgrün in den Kommunen. Unser Grün spendet Schatten und Feuchtigkeit und reguliert damit das Mikroklima in den Städten“, so Eva Kähler-Theuerkauf.
Die Präsidentin betonte auch gegenüber dem NRW-Umweltminister: „Für die Klimaanpassung müssen wir viel investieren, beispielsweise in moderne effiziente Wassersysteme. Dafür brauchen wir Planungssicherheit und bürokratiearme Fördermaßnahmen“. Mit Blick auf die Nachwuchssorgen der Branche ergänzte sie: „Uns fehlen universitäre Standorte, um Personal ausbilden zu können. Wenn wir den Auswirkungen des Klimawandels weiter standhalten wollen, brauchen wir diese qualifizierten Fachkräfte, die Klimaanpassung leisten.“

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