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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Gartenbau NRW: Finanzhilfen dringend erforderlich
Die aktuell für die Produktionsbetriebe angebotene Finanzierung über die Rentenbank sieht, im Gegensatz zu anderen Kreditprogrammen, keine öffentliche Bürgschaft vor. Das sind die gleichen Modalitäten wie vor der Krise. „Wenn unsere Gärtner nicht bis Ende April zinslose Liquiditätshilfen erhalten, werden wir 50% der Gartenbaubetriebe in NRW verlieren. Und ohne schnelle Finanzhilfen geraten nicht nur die Produktionsbetriebe in die Zahlungsunfähigkeit, sondern damit verbunden gerät die gesamte Wertschöpfungskette im Gartenbau in NRW in Schieflage“, so Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverband Gartenbau NRW.
Noch immer verlangen die Banken eine aufwendige, detaillierte Liquiditätsplanung, um Hilfskredite zu beantragen. Diese ist aber in der gegenwärtigen Situation oftmals kaum möglich. Der Maßstab des Bankenratings für eine schnelle Kreditvergabe dürfe zudem nicht die akute wirtschaftliche Notlage der Unternehmen sein, sondern das Ranking zum 31. Dezember 2019. Zudem benötigen die Betriebe zwingend eine Beschleunigung der Genehmigungs- und Auszahlungsprozesse. „Ich appelliere an alle politischen Entscheidungsträger hier schnell zu handeln, sonst werden es sehr viele Gartenbaubetriebe nicht durch diese schwere Zeit schaffen“, so Kähler-Theuerkauf.

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