Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gartenbau Nill: Mit Flexibilität durch die Krise

Die Herausforderungen im Gartenbau treffen alle Akteure hart. Auch im fränkischen Ellingen ist das zu spüren. Bernhard Nill, Inhaber von Gartenbau Nill, kann nach Corona Jahren, einem verheerenden Großbrand in 2022 und den aktuellen Unsicherheiten in der Energieversorgung wahrlich davon berichten.

Geräumte Callunenfelder bei Gartenbau Nill. Bild: Gartenbau Nill.

„Auch uns steht ein schwerer Winter bevor und der Markt ist schon sehr verhalten. Deshalb müssen wir unser Geschäftsmodell immer wieder überprüfen und flexibel bleiben. Aber auch in schwierigen Zeiten ergeben sich immer wieder neue Chancen,“ kommentiert der erfahrene Gärtner Bernhard Nill die Situation. Auch wenn etliche Callunenfelder mit Beauty Ladies® weitgehend geräumt sind und auch die Lavendelsaison problemlos verlief für Nill, so stehen für 2023 etliche Herausforderungen bevor. Aber: „Wir passen uns eben den Notwendigkeiten des Marktes schnell an.“ Zusammen mit Tochter Catharina, die das Großhandelsunternehmen „WeCan Green“ leitet, rangiert das Familienunternehmen bisher beeindruckend gut durch diese außergewöhnlich herausfordernde Zeit.

Schon planen Bernhard und Catharina Nill das kommende Jahr 2023 und können auf verlässliche Partner sowohl als Lieferanten als auch auf Kunden zählen. „Diese Position zu erarbeiten war natürlich nicht leicht“ bestätigt Catharina, die nach Ausbildung und Studium erfolgreich in das Unternehmen eingestiegen ist. Mit einigen Kulturen wie Sempervivum hat sich das Unternehmen im bayerischen und österreichischen Absatzmarkt einen guten Namen gemacht. Als neue Absatzkultur started Nill nun mit Brauhopfen. Mit der Produktion von Hops®, der Marke für Echten Brauhopfen geht das Unternehmen neue Wege und hat sogar nostalgische Rosen in verschiedenen Sorten und Größen für sich wiederentdeckt. (Bernhard Nill)

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