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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Garten Tulln: Botanisches Highlight
Eine Orchidee der Gattung Fingerknabenkraut (lat. Dactylorhiza) entfaltet ihre volle Blüte. Die Besonderheit: die feinen Orchideensamen können mit dem Wind über tausende Kilometer transportiert werden. Für die Blüte stellen Orchideen sehr hohe Ansprüche, wodurch das Aufkommen von Orchideen-Sämlingen und deren Erreichen der Blühfähigkeit ein Zeichen besonders gesunder Böden ist.
Im Zuge der „Woche der Artenvielfalt“ wurde auf der GARTEN TULLN in einer Wiesenfläche eine Orchidee der Gattung Fingerwurz/Fingerknabenkraut (Dactylorhiza) entdeckt. „DIE GARTEN TULLN bietet die ganze Saison über botanische Highlights. Die Blüte der Dactylhoriza freut uns ganz besonders, weil sie sehr anspruchsvoll ist und für die ökologische Qualität der Gartenschau steht. Die Gäste können diese Orchdiee noch rund eine Woche in voller Blüte bestaunen“, so Franz Gruber, Geschäftsführer der GARTEN TULLN.
Die feinen Orchideensamen keimen nur mithilfe von Pilzen, an denen die Orchideen zu dem Zweck parasitieren. Um die Blühfähigkeit zu erreichen, benötigen Orchideen gut strukturierte Böden, da sie keine Bodenverdichtung, keine Mahd vor der Blüte und keine Kunstdüngung vertragen. „Das Aufkommen von Orchideen-Sämlingen und das Erreichen der Blühfähigkeit sind Zeichen gesunder Böden. Die Pflege entsprechend den Kernkriterien von ,Natur im Garten‘ ohne Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf ist der Weg, wie gesunde Böden und damit die Artenvielfalt gefördert werden können“, so Gartenleiter Thomas Uibel.
Erfüllt ein Garten die nötigen Bedingungen, können sich auch wilde Orchideen von selbst ansiedeln. Orchideensamen sind staubfein und können sogar tausende Kilometer vom Wind vertragen werden. So kommen immer wieder Orchideen in geeigneten Gärten auf. Denn Orchideen gibt es nicht nur in den Tropen, sie kommen bis in arktische Regionen vor. Mit etwa 20.000 Arten sind die Orchideen eine der größten Pflanzenfamilien weltweit. Etwa 90 Arten und Unterarten sind auch in Österreich heimisch.

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