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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Garten: Kaltkeimer brauchen Kälteschock
Kaltkeimer brauchen mindestens sechs Wochen in feuchter kalter Erde, um zu keimen. Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline rät: „Wer also Astern, Akelei oder Eisenhut im Herbst nicht ausgesät hat, kann das jetzt im Januar noch sehr gut nachholen. Denn in den ersten Wochen des Jahres ist es noch ausreichend kalt, um den Pflanzen den nötigen Kälteschock zu geben.“
Frostkeimer sind hervorragend an kalte Winter angepasst und haben einen „Trick“, der sie vor dem Erfrieren der Keimlinge bewahrt. Die reifen Samen dieser Pflanzen fallen im Herbst zwar auf den Boden, keimen aber erst im Winter, weil sie über eine schützende Keimblockade verfügen. Diese Blockade besteht aus Substanzen, die nur durch niedrige Temperaturen um den Gefrierpunkt abgebaut werden können. Pünktlich zum Frühling startet dann die eigentliche Keimung.
Beliebte Kaltkeimer
Die Liste der früher auch „Frostkeimer“ genannten Pflanzen ist lang. Neben den oben schon erwähnten Blumen brauchen den Kälteschock die Samen von so beliebten Garten- und Wildpflanzen wie Bärlauch, Waldmeister, Hopfen, Tränendes Herz, Heidelbeeren, Duftveilchen, Schlüsselblumen oder Frauenmantel und vielen mehr.
Aussaat: Das ist zu beachten
Die oftmals recht dicken und hartschaligen Samen der kaltkeimenden Pflanzen bringt man am besten in Aussaaterde aus. Dazu kann man sowohl in Kästen und Töpfe säen als auch direkt ins Beet. Der Boden sollte leicht feucht sein und auch feucht gehalten werden, bis die ersten Triebe zu sehen sind. „Einige Frostkeimer lassen sich übrigens auch schon einmal zwei Winter Zeit, um aus dem Boden zu kommen. Hier ist dann nur Geduld gefragt“, so Goldhausen. (Quelle: WetterOnline)

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