Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

GardenSummit: Jochen Ludwig erneuert Appell

Jochen Ludwig, Chief Commercial Officer der Obi Group Holding und Mitglied des Vorstands des BHB, sprach auf dem 11. GardenSummit in seiner Keynote erneut über die spoga+gafa und erneuerte dabei seinen Appell, gemeinsam die Messe zu retten.

Jochen Ludwig, Chief Commercial Officer, Obi Group Holding und Mitglied des Vorstands BHB auf dem 11. GardenSummit in Köln. Bild: GABOT.

„Wenn wir so weiter machen, machen wir die Messe kaputt - da sollten wir alle mal drüber nachdenken“, sagte Ludwig im vergangenen Jahr gesagt; beim 11. Gardensummit, der am 23. Juni in Köln stattfand, erneuerte der OBI-CCO seine Sicht auf die Dinge. „Ich kann nur noch einmal an unsere Branche appellieren, dass wir alle dazu beitragen sollen. Wenn wir so weitermachen, wird es die Messe nicht mehr geben,“ so Ludwig, der nicht mit Kritik an den Messeverantwortlichen sparte: Das ständige Schieben der Termine und das geänderte Hallenkonzept könne er nicht nachvollziehen, es werde die Messe nicht mehr geben, wenn die Verbindlichkeit und die Klarheit fehlten. Ihm zeige sich ein gemischtes Bild mit interessanten Auftritten und Mittelmaß. Ludwig formulierte aber auch deutliche Worte an die Branche: Sie arbeite nicht genug mit, dass die Messe funktioniere. Man müsse dafür mehr tun. Zum Abschluss lobte Ludwig die Arbeit von IVG und BHB zur spoga+gafa, untermauerte aber dann noch einmal seinen Wunsch, die Messe nun zu stabilisieren und nach vorne zu entwickeln.

Die Kritik am Hin und Her bei den Terminen ist auch bei den Verantwortlichen der spoga+gafa angekommen. Unmittelbar nach Ende der Messe wurde die Terminplanung korrigiert. Die spoga+gafa 2027 findet dann nicht wie zunächst geplant im September statt, sondern wieder Mitte Juni, und zwar vom 15. bis 17. Juni 2027

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