- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- GARDENA: Starkes Grün im Klimawandel
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
GARDENA: Starkes Grün im Klimawandel
Grünflächen müssen auf diese Veränderungen reagieren und sich entsprechend an die zukünftigen Rahmenbedingungen anpassen, um weiterhin bestehen zu können. Sie müssen resilient werden, also fähig sein, sich auf veränderte klimatische Bedingungen anzupassen und sich auch von einzelnen Wetterereignissen zu erholen.
Sind bepflanzte Flächen gegen diese Extreme gewappnet, können sie ihr Umfeld wirksam unterstützen und erfüllen wichtige Aufgaben, um den Auswirkungen des Klimawandels oder menschlichen Verhaltens entgegenzuwirken: Grünflächen filtern Feinstaub aus der Luft, speichern CO2, nehmen Wasser auf und entlasten so bei Starkregen die Kanalisation. Zudem kühlen sie ihre Umgebung an heißen Tagen durch Verdunstung, reduzieren Hitze und fördern das Mikroklima. Daher gilt es, möglichst viele Grünflächen zu schaffen und langfristig zu erhalten. Denn zudem bieten diese vielen Tieren ein Zuhause und unterstützen dadurch den Erhalt der biologischen Vielfalt. Nicht nur großflächige, öffentliche Grünflächen wie Parks oder Grünstreifen leisten einen wichtigen Beitrag. Balkone, Terrassen und Gärten auf privaten Grundstücken, selbst kleinste bepflanzte Grünflächen wie beispielsweise Balkonkästen sind wertvolle Bausteine für mehr Resilienz gegenüber dem Klimawandel.
Neue Strategie für Wasser
Wasser, die Grundlage für das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen ist nicht mehr regelmäßig und unbedingt verfügbar. Dies führt in der Natur sowie Landwirtschaft aber auch auf privaten Grünflächen zu teils gravierenden Schäden. Ohne lebensnotwendiges Wasser vertrocknen Erde und Pflanzen, können so keinen Regen mehr aufnehmen und abgeben. Der Umgang mit Wasser muss überdacht werden, da ein plötzlicher Überfluss an Wasser ebenso schädigt wie der Mangel.
Damit Gärten dies auch in Zukunft leisten können, müssen sie widerstandsfähiger werden: Wasser muss im Garten gespeichert, der Abfluss, und somit potenzielle Erosion durch Wegschwemmen, verhindert werden. Gleichzeitig soll die Biodiversität bei Pflanzen, Tieren und Boden für ein starkes Ökosystem gefördert werden. (GARDENA)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.