Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gardena: Passt Pläne für den Fertigungsstandort Heuchlingen an

Gardena hat entschieden, die ursprünglich geplante Erweiterung des Produktionsstandorts Heuchlingen nicht weiterzuführen.

Aufgrund einer aktualisierten Kapazitätsplanung ist eine Erweiterung der Produktion am Standort Heuchlingen nicht mehr notwendig. Das Bild zeigt den aktuellen Ausbauzustand des Werks. Bild: © GARDENA.

Aufgrund einer aktualisierten Kapazitätsplanung ist eine Erweiterung der Produktion am Standort Heuchlingen nicht mehr notwendig. Im Rahmen einer umfassenden Neubewertung der europäischen Fertigungsstandorte optimiert Gardena sein Produktionsnetzwerk, um Effizienzsteigerungen zu erzielen und die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Dazu gehört auch die schrittweise Verlagerung bestimmter Produktionsvolumina innerhalb des europäischen Netzwerks. Einige Tätigkeiten, die derzeit in Heuchlingen durchgeführt werden, sind von dieser Umstrukturierung betroffen und könnten künftig an andere Standorte übergehen. Ebenso werden die Logistikstrukturen im gesamten Unternehmen neu bewertet, weshalb der Ausbau zusätzlicher Logistikkapazitäten in Heuchlingen nicht weiterverfolgt wird.

„Uns ist es wichtig, unser Fertigungsnetzwerk zukunftsfähig und wettbewerbsstark auszurichten und zugleich Klarheit über die Perspektiven des Standorts zu schaffen“, betont Maha Elkharboty, Präsidentin von Gardena.

Die geplanten Veränderungen sollen in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden und stehen weiterhin unter dem Vorbehalt der Beratung mit den Arbeitnehmervertretungen. Gardena legt großen Wert darauf, diesen Prozess verantwortungsvoll und im engen Austausch mit allen Beteiligten zu gestalten.

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