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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Galabau BW: Fit für den Markt der Zukunft
"Die grüne Branche ist nach wie vor im Aufwärtstrend", berichtet der Geschäftsführer des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau
Baden-Württemberg e.V., Reiner Bierig. Beispielsweise verfügen die Betriebe der Region im Durchschnitt über einen 12-wöchigen Auftragsbestand bei Neuanlagen. „Wir freuen uns natürlich über diese unglaubliche Nachfrage, die aber zeitgleich erfordert, uns weiterhin um geeigneten Nachwuchs und Fachkräfte zu kümmern", erläutert Bierig. Nach wie vor sind die Ausbildungszahlen in Baden-Württemberg mit 1.242 Ausbildungsverträgen gleichbleibend hoch, doch um diese Zahlen zu halten wird in Zukunft noch mehr Engagement von Seiten der Betriebe, des Verbandes aber auch des Ausbildungsförderwerkes des Garten- und Landschaftsbaus notwendig sein. „Es ist mit Ihre Aufgabe, diesen vielseitigen und kreativen Beruf zu bewerben und ins Gespräch zu bringen", appelliert Bierig an die Unternehmer. Angestrebt werden zum Beispiel neue betriebliche Kooperationen in Form einer Bildungspartnerschaft mit Haupt-, Realschulen und Gymnasien. Die Firma Günther Daiß in Waiblingen nutzt diese Möglichkeit bereits sehr erfolgreich. Azubis als Ausbildungsbotschafter, von der IHK in Sachen Rhetorik und Auftreten geschult, finden schnell den direkten Draht zu den Schülern. Interessierte Schulen dürfen sich bei Bedarf aber gerne auch an den Verband oder ortsansässige Garten- und Landschaftsbauunternehmer wenden.
Attraktive Arbeitsplätze
Das Thema „Burn-out“ ist in aller Munde, doch dazu muss es im eigenen Betrieb erst gar nicht kommen, und zwar weder bei einem selbst, noch bei seinen Mitarbeitern. Garten- und Landschaftsbauunternehmer Helmut Haas aus Wangen im Allgäu legt den Kollegen in seinem Vortrag die Entwicklung einer gemeinsamen Unternehmenskultur – zusammen mit den Mitarbeitern – sehr ans Herz und gibt viele seiner eigenen positiven Erfahrungen preis. „Ein bisschen Mut gehört schon dazu, um seine Mitarbeiter so konkret mit ins Boot zu nehmen", meint Haas, der im eigenen Betrieb erfahren durfte wie sich Arbeitsplätze zum Wohlfühlen durch Bewusstseinsveränderungen entwickeln lassen. „Ein Zug, auf den es wert ist aufzuspringen“, so das Feedback vieler anwesender Kollegen – schließlich verbringt man im Betrieb in der Regel mehr Lebenszeit als mit seinem Partner.
Das Glück ist grün...
... hieß die Überschrift der Titelgeschichte der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 24. Mai. Drei Seiten Feuilleton waren hier dem Garten und dem Gärtnern gewidmet. „Dies zeigt deutlich welchen Stellenwert schöne Gärten in Deutschland mittlerweile erreicht haben", freut sich Bierig. Von "New German Style", Präriegärten und dem idealen Rückzugsort in unserem schnelllebigen digitalen Zeitalter war in den Artikeln unter anderem die Rede und die verschiedenen Autoren versuchten so das neue deutsche Gartenfieber zu beleuchten. Dass der Gartenvirus sich zügig weiterverbreitet, hoffen auf jeden Fall die Landschaftsgärtner der Region. „Vor der Investition in den eigenen Traumgarten sollten sich die Kunden jedoch über das fachliche Know-how der Betriebe informieren“, empfiehlt Bierig. Die Mitgliedsbetriebe des VGL bezeichnen sich als "Experten für Garten und Landschaft" und führen das Qualitätszeichen der Landschaftsgärtner: das grüne Signum. Da bleibt nur noch die Frage: Wen hat das grüne Fieber rund um Waiblingen bereits ergriffen?

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