Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

FvB: Artenschutz in der Baumpflege thematisiert

Altbaummanagement, Erhalt von Naturdenkmalen und Standsicherung von Baumstämmen als Ökotorso bildeten eine thematische Linie bei der Vortragstagung des Fachverband Baumpflege (FvB) am 31. August 2024 in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg.

Referenten der Fachtagung des Fachverband Baumpflege (FvB) (v.l.) Benjamin Gück, Jonas Sommer, Jörg Cremer, Frank Rheinwald, Rainer Hilsberg, Christopher Chambers und Andreas Schulz. Bild: FvB/ Banse.

Ein Abwägen von Verkehrssicherheit und Artenschutz war dabei stets die Intention der Redner. Christopher Cambers vom Sachverständigenbüro Amtage stellte generelle Bearbeitungsgrundsätze und einige praktische Beispiele vor, wie Altbäume erhalten werden können und rief zu einer beständigen Fortbildung hierzu auf. Aus seiner Erfahrung als Sachverständiger für 92 Naturdenkmale berichtete der Fachverbandsvorsitzende Jörg Cremer anhand einiger Beispiele. Nicht nur Bodenverdichtung, Borkenkäfer und Stürme setzen den imposanten Bäumen zu. Auch mangelnde Abstimmung zwischen Zuständigkeit und Verantwortung. Die erfolgreiche Rettung einer Naturdenkmalbuche auf privatem Gelände in Bergisch Gladbach erläuterte Vorstandsmitglied Frank Rheinwald. Die Buche bildete nach dem Absterben der Krone eine Sekundärkrone und kann nun durch entsprechende Bewässerung erhalten bleiben.

Über ihre Abschlussarbeit an der HAWK in Göttingen referierten die Studenten der Arboristik Jonas Sommer und Benjamin Gück zum Thema Standsicherheit von Ökotorsi. Dies sind durch menschliches Eingreifen entstandene vollständig oder größtenteils abgestorbene Reststämme und bilden ein wichtiges Habitat u. a. für Insekten. Die Absolventen empfehlen eine jährliche Überprüfung, abhängig von der Sicherheitserwartung des Verkehrs, da das Kippverhalten toter Bäume erheblich von denen lebender Bäume abweicht.

Zum Thema „Grundlagen zum Artenschutzrecht sowie Ökologie, Lebensweise und Erkennung besonders und streng geschützter Tierarten“ bot der Fachverband seinen Mitgliedern am Vortag der Exkursion das Seminar mit Dr. Markus Dietz, Geschäftsführer des Instituts für Tierökologie und Naturbildung, an. (ZVG/FvB)

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