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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FSI: Schema für die Zertifizierung von Kleinerzeugern verabschiedet
Erzeuger und Handel haben sich kürzlich darauf geeinigt, dass künftig nur noch zertifizierte Zierpflanzenprodukte angeboten und gekauft werden sollen. Bei der Entwicklung der Regelung für Kleinerzeuger wurden im letzten Sommer bedeutende Fortschritte erzielt. Ein von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus FSI, GLOBALG.A.P., MPS und Royal FloraHolland, vorgeschlagenes modifiziertes System wurde den Züchtern im Sommer vorgestellt. Dank der Beiträge dieser Gruppe konnten Anpassungen vorgenommen werden, so dass ein System entstanden ist, das vom FSI-Vorstand genehmigt wurde. Die Regelung für Kleinerzeuger ermöglicht es Kleinerzeugern, die FSI-Anforderungen mit einer Regelung zu erfüllen, die speziell auf ihren Betrieb zugeschnitten ist.
Jeroen Oudheusden, Direktor von FSI: „Um die endgültige Regelung und die dazugehörigen Regeln zu finden, wurde im Sommer eine erfolgreiche Konsultationsrunde zu den Entwürfen der Regeln und Kriterien durchgeführt. Insgesamt haben wir 185 ausgefüllte Formulare und ein breites Spektrum an Antworten erhalten. Dies zeigt das große Engagement des Blumenzuchtsektors für diese Initiative. Darüber hinaus wurden die gesammelten Erkenntnisse und Kommentare sorgfältig ausgewertet und verarbeitet. Auf diese Weise sind wir in der Lage, auf die Sorgen und Bedürfnisse der Kleinerzeuger in Bezug auf die Zertifizierung einzugehen, wobei wir so viele Hindernisse wie möglich beseitigen wollten.“
In den kommenden Monaten soll das endgültige System bis Ende 2024 fertiggestellt werden. Danach wird das neue System von den Systeminhabern MPS und GLOBALG.A.P. angeboten. Oudheusden: „Im Namen von FSI und den beteiligten Parteien möchte ich allen Teilnehmern für ihren Beitrag, ihre Beteiligung und ihr Engagement herzlich danken. Mit dieser neuen Regelung für diese spezielle Zielgruppe zeigen wir einmal mehr, dass wir uns gemeinsam für einen transparenten und zukunftssicheren Blumenzuchtsektor einsetzen.“
Konsultationsrunde
Während der Konsultationsrunde hatten alle Interessengruppen die Möglichkeit, ihr Feedback zu den vorgeschlagenen Regeln und Kriterien abzugeben. Die Antworten reichten von technischen Anmerkungen zu den Kriterien und ihrer Lesbarkeit bis hin zu Vorschlägen zu den Prüfungsregeln. Ein Beispiel für einen technischen Kommentar betraf die Relevanz von Wasserregistrierung, Wasserbewirtschaftungsplänen und Energieplänen für kleine Erzeuger im Freiland. Als Ergebnis der Konsultation wurden einige dieser Kontrollpunkte aus dem Verzeichnis gestrichen. Darüber hinaus wurden bestimmte Kontrollpunkte überarbeitet, um sie lesbarer und klarer zu machen. Dieser Beitrag hat dazu beigetragen, die Regelung weiter auf die Bedürfnisse der kleinen Landwirte zuzuschneiden und sie bei einem transparenten, effizienteren und nachhaltigen Betrieb zu unterstützen.
Bedenken hinsichtlich der Durchführbarkeit
Neben den vielen positiven Reaktionen gab es auch einige kritische Stimmen. So äußerten einige Teilnehmer Bedenken zu bestimmten Teilen des Programms, etwa zur Durchführbarkeit für bestimmte Erzeuger und zu den möglichen Kosten. „Wir haben diese kritischen Kommentare natürlich ernst genommen und sorgfältig überlegt, wie wir diese Probleme lösen können, damit das Programm für die Beteiligten praktikabel und zugänglich bleibt“, sagte Oudheusden.

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