Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Fruchtsaft: Norddeutsche Hersteller bieten Vielfalt

Ob Apfelsaft, Orangensaft, Multivitaminsaft oder exotischere Sorten wie Bananen- oder Ananassaft: die Fruchtsafthersteller in Norddeutschland haben nahezu alles im Angebot.

Ob Apfelsaft, Orangensaft, Multivitaminsaft oder exotischere Sorten wie Bananen- oder Ananassaft: die Fruchtsafthersteller in Norddeutschland haben nahezu alles im Angebot. Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, zeichnet sich die Fruchtsaftbranche in Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Bremen und Hamburg durch zwei Merkmale besonders aus: Zum einen werden hier nahezu alle Sorten von Fruchtsäften hergestellt, die man im gesamten Bundesgebiet finden kann, und zum anderen sind die hiesigen Fruchsafterzeuger besonders umsatzstark. Wie dem Geschäftsbericht des Verbandes der deutschen Fruchsaft-Industrie (VdF) zu entnehmen ist, sind zwar in Baden-Würtemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern jeweils mehr Unternehmen angesiedelt, die norddeutschen der Branche seien aber „besonders schlagkräftig“, sagt der VdF-Geschäftsführer Klaus Heitlinger. Auch an den Zahlen ist das abzulesen: So erreicht die Region „Nord“ mit einem Umsatz von rund 804 Mio. Euro den dritthöchsten Wert. Deutschlandweit haben gestiegene Energie- und Rohstoffpreise Fruchtsäfte im vergangenen Jahr verteuert, dennoch konnte die Branche insgesamt ein Umsatzzuwachs von etwa fünf Prozent verbuchen. 

Die Deutschen sind nach wie vor Weltmeister, wenn es um das Trinken von Fruchtsäften geht. Auch der Rückgang im Konsum von Fruchtsaft pro Kopf von 36,3 Litern im Jahr 2010 auf 35 Liter im Jahr 2011 hat daran nichts geändert. Das Beliebtheits-Ranking der Säfte blieb im Vorjahr stabil: Am liebsten trinkt man hierzulande weiterhin die Apfelsaftschorle (9,4 Liter pro Kopf), gefolgt von Orangensaft (8,2 Liter) und Apfelsaft (8,0 Liter). Der VdF hat als besondere Trends das Verbraucherinteresse an „Regionalität“ und „Heimatfrüchten“ ausgemacht. Auf der Herstellerseite stellt Heitlinger eine Tendenz zu einer stärkeren Verbindung der Safthersteller zu den Obstlieferanten fest. Für eine hohe Qualität und ausreichende Obstmengen liegt den Saftproduzenten der Erhalt der Streuobstwiesen am Herzen. (Quelle: LPD) 

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