Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

FRoSTA: Gutes Markenwachstum

Die Aktionäre der FRoSTA AG haben auf der Hauptversammlung mit einer Präsenz von 81,87% den Jahresabschluss 2018 zustimmend zur Kenntnis genommen und die Ausschüttung einer Dividende von 1,60 Euro pro Aktie beschlossen. Dies entspricht einer Dividendensumme von 10,9 Mio. Euro.

Die gläserne Produktion bei FRoSTA in Bremerhaven. Bild: Steven Haberland/FRoSTA.

Der Konzernumsatz der FRoSTA AG ist 2018 mit 509 Mio. Euro um 1,6% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Marke FRoSTA wuchs 2018 in Deutschland um 13,4% und damit deutlich schneller als der Markt (Quelle: IRi Endverbraucherumsatz 2018). Das Plus fiel damit zum fünften Mal in Folge zweistellig aus. Das höchste Markenwachstum konnte dabei erneut im Bereich Fisch (+17,8%) erzielt werden (Quelle: IRi 2018).

Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von 20,0 Mio. Euro lag unter dem Vorjahreswert von 23,4 Mio. Euro. Diese Verschlechterung ist im Wesentlichen durch die extremen Kostensteigerungen bei Fisch- und Gemüserohwaren sowie Energie in der zweiten Jahreshälfte entstanden. Zusätzlich gab es beim neuen italienischen Markengeschäft ungeplante Anlaufverluste. Die Investitionen lagen mit 37,3 Mio. Euro weiterhin auf einem hohen Niveau. Für das Jahr 2019 erwartet die FRoSTA AG ein Konzernjahresergebnis in der Größenordnung von 15 Mio. Euro, zuvor wurde ein Ergebnis auf Vorjahresniveau (20 Mio. Euro) erwartet. Grund für diese Ergebnisbelastung ist der weitere Anstieg der Rohwarenpreise insbesondere beim Fisch.

Dagegen hält die FRoSTA AG die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2019 (leicht steigende Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr) weiter aufrecht. Im Jahr 2018 belief sich der Umsatz auf 509 Mio. Euro.

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