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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Frisch vom Feld: Die Möhrensaison ist eröffnet
Mit viel Herzblut baut Hubert Merz seit 1991 auf seinem Biolandhof, in Neulußheim über 30 Kulturen, darunter auch die Möhre, an. Gewaschen und aufbereitet werden die Bio-Möhren bei dem zugehörigen Packbetrieb Merz-Biogemüse. „Unser Acker ist lebendig“, sagt er stolz. Und das sieht man: Zwischen den Karotten summt, brummt und zwitschert es, denn zahlreiche Insekten und Vögel sowie eine bunte Vielfalt an Beikräutern machen das Feld zu einem kleinen Naturparadies. Diese lebendige Vielfalt belebt die Natur und ist deshalb auch gut für den Boden, das Wasser und die Luft. Immer mehr Möhren kommen in Deutschland mittlerweile aus dem ökologischen Anbau: 2024 wuchsen bereits 22% aller deutschen Karotten auf Bio-Flächen – und das mit steigender Tendenz.
Frische Möhren wieder in ganz Deutschland
Dank der frühen hohen Temperaturen im Frühjahr konnte die Aussaat dieses Jahr besonders zeitig erfolgen. Jetzt, zur Erntezeit, kommen die Karotten knackfrisch direkt vom Feld in den Handel – regional, saisonal und voller Geschmack. Und das nicht nur in Neulußheim und Umgebung, sondern im ganzen Land. Im Süden startet die Saison typischerweise etwas früher als im etwas kühleren Norden Deutschlands. Bio-Möhren brauchen dabei in der Regel etwas mehr Zeit als die konventionelle Variante. Regen würde allen Pflanzen jetzt jedoch guttun, denn bei der aktuellen Hitze brauchen sie, wie wir auch, besonders viel Wasser. Bis in den Winter hinein kommen die Möhren nun wieder direkt vom Feld auf den Tisch. Danach sorgen Kühlhäuser dafür, dass wir auch in der kalten Jahreszeit auf deutsche Karotten nicht verzichten müssen.
Also nichts wie los: Greift zu den ersten Möhren der Saison und genießt den Sommer mit einem knackigen Stück Natur!

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