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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Friedhofskultur im Revier: Ein Grabfeld für Bergmänner
39 Sarg- und 524 Urnengräber bieten ehemaligen Bergmännern und -frauen sowie Menschen, die sich dem Bergbau verbunden fühlen, eine letzte Ruhestätte – zwischen bienenfreundlichen Staudenbeeten und schattenspendenden Bäumen.
Mit einer bewegenden Zeremonie und musikalischer Begleitung durch den Ruhrkohle-Chor und das Bergbauorchester Bottrop wurde das neue Kumpelgrabfeld auf dem Ostfriedhof offiziell eingeweiht. Den Mittelpunkt bildet eine Feuersäule, die bei der Schließung des letzten Steinkohlenbergwerks Prosper Haniel gebrannt hat. Rund um das Themengrabfeld befinden sich außerdem Stelen mit Informationen zu den früheren Bergwerken.
Friedhof als Ort des Lebens und der Geschichte
Mit dem Kumpelgrabfeld wird einmal mehr deutlich: Friedhöfe sind nicht nur Orte der Trauer, sondern auch Räume des Gedenkens, der Geschichte und der Gestaltung. Projekte wie dieses zeigen, welches Potenzial in modernen Friedhofskonzepten steckt – auch und besonders in Zusammenarbeit mit dem gärtnerischen Berufsstand. „Hier zeigt sich, was Friedhofsgärtner leisten können, wenn Tradition, Gestaltung und Pflege Hand in Hand gehen", betont Ralf Harbaum vom Fachverband Friedhof im Landesverband Gartenbau NRW.
Eine Ruhestätte für alle
Das Grabfeld steht nicht ausschließlich früheren Bergleuten offen – es richtet sich an alle, die sich mit der Geschichte und dem Geist des Ruhrgebiets verbunden fühlen. Vor rund sechs Jahren wurde die Idee für das Themengrabfeld aus der Bürgerschaft an die Stadtverwaltung herangetragen. Im Frühjahr 2024 begannen die Arbeiten. Für rund 150.000 Euro wurden Wege und Beeteinfassungen aus Natursteinen angelegt. Umgeben von alten, hochgewachsen Bäumen tragen die Staudenpflanzen dazu bei, dass zu allen Jahreszeiten ein Parkcharakter besteht. Die Pflege der Gemeinschaftsgrabanlage übernimmt die Friedhofsgärtnerei Wieschenkämper aus Oberhausen im Rahmen eines Dauergrabpflegevertrags. Die treuhänderische Verwaltung erfolgt durch die Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe, die für Sicherheit und Qualität in der langfristigen Grabpflege sorgt.

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