Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Friedhofsgärtner: Optimistisch in die Zukunft

Bei der Bundesarbeitstagung einigten sich des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) und der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner mbH(GdF) auf eine gemeinsame Basis.

Die Bundesarbeitstagung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) und der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner mbH (GdF) zog viele Interessenten nach Berlin. Bild: ZVG.

Die Treuhandstellen sind wieder vereint. Bei der Bundesarbeitstagung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) und der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner mbH (GdF) vom 7. bis 9. Januar 2020 einigten sich alle 23 Treuhandstellen auf eine gemeinsame Basis und das künftige Vorgehen.

Aufsichtsrats- und BdF-Vorsitzende Birgit Ehlers-Ascherfeld sprach von einem „wichtigen Schritt für die Branche, der eine gute Grundlage bildet“. Sie hob den Zusammenhalt der Branche hervor, der sich auch in den vergangenen Wochen bei der Unterstützung der Verbandsarbeit gezeigt habe. Die Delegierten stehen hinter dem Aufsichtsrat und dem Geschäftsführenden Vorstand. Ehlers-Ascherfeld betonte auch die Unterstützung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG), der die Verbandsarbeit mitgestemmt hat. Man ziehe hier an einem gemeinsamen Strang.

Mit dem Umzug der Geschäftsstelle nach Berlin wird man näher am politischen Geschehen sein und sich noch stärker für die Belange der Friedhofsgärtnereien einsetzen können, unterstrich die Vorsitzende. Die Branche blickt auf ein lebhaftes Jahr zurück. Insgesamt zeigte sich das Jahr nicht so herausfordernd wie 2018, wenn auch regional das Wetter erneut für Arbeitsspitzen sorgte. Dementsprechend wird die Fachkräfteverfügbarkeit und damit verbunden auch der Fachkräftenachwuchs wichtiges Thema für die Branche bleiben. Wichtiges Thema in Zukunft wird die richtige Pflanzenauswahl und das richtige Substrat werden. Weitere wichtige Punkte betreffen Vertragsregelungen und die Steuergesetzgebung für Kommunen. Außerdem machen die niedrigen Zinsen den Treuhandstellen zu schaffen.

Der BdF brachte sich im vergangenen Jahr aktiv in die aktuelle Diskussion zur Nachhaltigkeit und zum Fachkräftebedarf ein. Die Friedhofsgärtner beteiligten sich intensiv an der Diskussion um die Torfreduktion. Hier arbeitet der BdF mit Lehr- und Versuchsanstalten zusammen. (ZVG/BdF)

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