Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Freilandgemüse in NRW: Mehr Hülsenfrüchte, weniger Kohlgemüse

Im Jahr 2015 wurde in Nordrhein-Westfalen auf 21.723 ha Freilandgemüse angebaut.

Im Jahr 2015 wurde in Nordrhein-Westfalen auf 21.723 ha Freilandgemüse angebaut. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der repräsentativen Gemüseerhebung mitteilt, war die Anbaufläche für Freilandgemüse damit um 1,9% kleiner als 2014. Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen 602.621 Tonnen Freilandgemüse geerntet; das waren 8,5% weniger als ein Jahr zuvor. Über ein Fünftel (21,5%) der Gesamternte entfiel dabei auf Möhren und Karotten.

Die Anbaufläche von Kohlgemüse wurde 2015 gegenüber dem Vorjahr um 11,0% auf 3.916 ha reduziert. Dagegen konnte die Anbaufläche von Hülsenfrüchten um 8,9% auf 4.144 ha ausgedehnt werden.

Die nach wie vor dominierende Gemüseart in Nordrhein-Westfalen war 2015 mit 3.453 ha Anbaufläche der Spargel, dessen Anbaufläche gegenüber dem Jahr 2014 um 0,6% ausgedehnt wurde. Der Anteil dieses Edelgemüses an der Gesamtanbaufläche für Freilandgemüse lag im vergangenen Jahr bei 15,9%. Die am zweithäufigsten kultivierte Gemüseart waren Möhren und Karotten, die auf einer Fläche von 2.238 Hektar (-14,2%) ausgesät wurden, gefolgt von Buschbohnen, deren Anbaufläche um 11,1% auf 1.820 ha ausgedehnt wurde.

Regional betrachtet konzentrierte sich der Anbau von Freilandgemüse in Nordrhein-Westfalen überwiegend auf die Regierungsbezirke Düsseldorf (8.991 ha; 41,4% der Gesamtanbaufläche) und Köln (6.175 ha; 28,4%).

Die größten Anbauflächen für Spargel gab es im vergangenen Jahr in den Regierungsbezirken Münster (1.274 ha; +11,8%), Düsseldorf (911 ha; +4,1%) und Detmold (875 ha; -4,0%). (IT.NRW)

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