Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Frauentag: Fairtrade-Rosen für Hannelore Kraft

Rosen sind beliebt und wurden auch am Internationalen Frauentag tausendfach verschenkt. Doch die Arbeitsbedingungen von Frauen auf den Blumenfarmen in Afrika und Lateinamerika sind alles andere als rosig.

Rosen sind beliebt und wurden auch am Internationalen Frauentag tausendfach verschenkt. Doch die Arbeitsbedingungen von Frauen auf den Blumenfarmen in Afrika und Lateinamerika sind alles andere als rosig.

Fairtrade-Rosen sind eine wirkungsvolle Alternative. „Frauenrechte stärken und gleichzeitig Freude schenken, dafür stehen Fairtrade-Rosen“, sagte Dieter Overath, Geschäftsführer von Transfair e.V. Er überreichte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Vorfeld des Weltfrauentags am 8. März einen Strauß Fairtrade-Rosen. Die Ministerpräsidentin erfreut sie sich an dem Strauß, der nun in ihrem Büro einen Ehrenplatz erhalten hat. Bundesweit verteilen Fairtrade-Unterstützerinnen und Unterstützer in den nächsten Tagen fair gehandelte Rosen.

Die Entscheidung für fair gehandelte Rosen trägt dazu bei, die Lebenssituation von tausenden Arbeiterinnen und Arbeitern auf Blumenfarmen in Kenia, Tansania und Ecuador zu verbessern. Und auch die Umwelt profitiert, denn die Fairtrade-Rose schneidet in der CO²-Bilanz besser ab als einheimische Züchtungen. Erste Zahlen zeigen: Im Jahr 2010 wurden über 70 Millionen fair gehandelte Rosenstiele in Deutschland verkauft, das sind 9% mehr als im Vorjahr.

Rosen als Symbol für Frauenrechte

Der Faire Handel sorgt durch kostendeckende Preise, eine Fairtrade-Prämie, sozialverträgliche und gesünderer Arbeitsbedingungen dafür, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Rosenpflückerinnen in Afrika und Lateinamerika nachhaltig verbessert werden. Blumenarbeiterin Janet Ndliaka (32) von der kenianischen Blumenfarm Pandaroses erzählte: „Bevor es Fairtrade gab, habe ich viel gelitten, besonders während der Schwangerschaften. Ich musste bis zum Tag der Geburt arbeiten und schon nach einer Woche wiederkommen. Und trotzdem war ich unsicher, ob ich überhaupt noch meinen Job hatte. Heute wird zum Glück darauf geachtet, dass die schwangeren Arbeiterinnen nur leichte Aufgaben zu erledigen haben. Es gibt Mutterschutz und die Firma zahlt die Krankenhausrechnung. Das ist für uns alle ein wichtiger Fortschritt!“

Erhältlich sind die Fairtrade-Rosen bundesweit bei REWE, Penny, toom-Märkten, regional bei der Kaiser’s Tengelmann AG in Bayern, der Edeka Südwest in Baden-Württemberg, Tegut und in den Blumenfachgeschäften von Blumen Risse und Blume 2000. (transfair)

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