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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Foto-Challenge: Wer fotografiert die meisten Hummeln
Naturbegeisterte können bis zum 28. August 2022 an der Hummel-Challenge in der App „ObsIdentify“ zur Artenbestimmung teilnehmen. Ziel ist es, so viele verschiedene Hummeln auf so vielen verschiedenen Pflanzen wie möglich zu fotografieren. Ausgerufen haben die Challenge die Naturbeobachtungsplattform Observation.org und das Team des MonViA-Wildbienen-Monitorings in Agrarlandschaften am Thünen-Institut für Biodiversität.
An der Challenge können alle Interessierten teilnehmen, unabhängig von Artenkenntnissen. Benötigt werden lediglich ein Smartphone und die kostenlose Bestimmungs-App „ObsIdentify“. Die Fotos von den Hummeln können dann direkt in die App geladen werden. Diese ermittelt, um welche Art es sich handelt. Wie viele Individuen und Arten bereits beobachtet wurden und welchen Platz die Teilnehmenden in der Rangliste haben, zeigt die App ebenfalls an. Alternativ können die Hummel-Fotos auch über die Website observation.org hochgeladen werden.
Citizen Science in der Wildbienen-Forschung am Thünen-Institut
Neben dem Spaß-Faktor hat der Foto-Wettbewerb auch einen handfesten wissenschaftlichen Hintergrund: Die Wildbienen-Forschenden vom Thünen-Institut für Biodiversität testen damit, ob und wie Bestimmungsergebnisse von Gelegenheitsbeobachtungen in ein bundesweites Wildbienen-Monitoring integriert werden können. Hummeln zählen zu den wichtigsten Bestäubergruppen sowohl für die Landwirtschaft als auch für viele Wildpflanzen. Durch das Fotografieren können Citizen Scientists zum Wissenszuwachs über die Verbreitung der Insekten beitragen. Vergleichbare Wettbewerbe waren bereits sehr erfolgreich: Unter vielen tausend Meldungen gab es auch sogenannte Erstnachweise von Arten außerhalb ihres bisher bekannten Verbreitungsgebietes.
Wer sich über die Challenge hinaus für Wildbienen interessiert, ehrenamtlich in der Wissenschaft engagieren und einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten will, kann sich für das Wildbienen-Monitoring 2023 am Thünen-Institut unverbindlich anmelden. Innerhalb des Forschungsprojekts können sich Freiwillige auch ohne Artenkenntnisse auf verschiedene Weise einbringen: Sie können zum Beispiel die Patenschaft für eine Wildbienen-Nisthilfe übernehmen oder in den Sommermonaten regelmäßig an bestimmten Orten für das Zählen und Bestimmen von Hummeln verantwortlich sein. Das dafür nötige Handwerkszeug und grundlegendes Wissen über die Arten erhalten Interessierte in Bestimmungskursen, die das Thünen-Institut regelmäßig und kostenlos anbietet. (Thünen-Institut)

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