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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Forschung: Wildpflanzen domestizieren
So haben sich über viele Jahrzehnte auch in großem Maßstab Essgewohnheiten gefestigt, die eine Konzentration auf nur einige wenige Grundnahrungsmittel wie Getreide, Mais, Reis, Bohnen oder Kartoffeln bewirkt haben. Schade, denn die Natur bietet noch immer eine große Vielfalt an vermeintlich nutzlosen „Unkräutern“, die durchaus in großem Stil nutzbar wären. Wenn sie denn durch geeignete Züchtung leckerer, ertragreicher, besser zu ernten, lagerbarer und verfügbarer wären.
Genau daran arbeitet nun die Universität Kopenhagen. Wildpflanzen, wie Acker-Hellerkaut, die Grasgrüne Quecke oder die Erdbirne sind beispielsweise im Fokus der Wissenschaft. Während man früher die gewünschten Zuchtfortschritte durch jahrelange Selektion und Weitervermehrung erreicht hat, läuft der Forschung heute die Zeit davon. Die Weltbevölkerung wächst so stark, dass die Zeit fehlt, auf dem konventionellen Wege voranzukommen. Daher böten sich sogenannte Genom-Editierungsverfahren an, um einzelne Eigenschaften in den Pflanzen gezielt zu verändern, so die Wissenschaftler. Mit dem „Genschere CRISPR/Cas-Verfahren“ könnten Gene zielgerichtet ausgeschaltet werden. Beim Einfügen oder Verändern von Genen hakt es bisher noch. Doch viele Forschungseinrichtungen der Welt tüfteln daran, diese Prozesse zu lösen.
Interpretationsbedürftig ist es aber, ob dies im engeren Sinne als „Gentechnik“ gilt, denn dann wäre der europäische Markt für diese Produkte so gut wie verschlossen. Andererseits sind Fortschritte, beispielsweise bei der Geschmacksverbesserung, wiederum auch eine Voraussetzung, um wirklich den Einzug in die Einkaufskörbe der Verbraucher zu schaffen. Früher hat der Zufall geholfen. Das Warten auf Mutationen, die ausgerechnet noch den gewünschten Effekt haben, scheint dann aber doch zu mühsam zu sein. Fakt ist: Von den über 300.000 bekannten Pflanzenarten werden nur etwa 200 kommerziell genutzt. Eine größere Diversität auf Feldern und Tellern könnte die schädlichen Effekte des Klimawandels abfedern und genug Nahrung für eine wachsende Weltbevölkerung sicherstellen. (Quelle: www.bzfe.de)

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