Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Forschung: Projekt zur biodiversen Grünflächenplanung erfolgreich abgeschlossen

Das Forschungsprojekt "Kommunal, artenreich und gut gepflegt - Berufliche Aus- und Weiterbildung zur Förderung von Biodiversität am Beispiel von zwei Modellparks in Berlin" ist erfolgreich zu Ende gegangen. Ca. 70 Bildungsfachleute diskutierten am 3. Juni 2024 in der Peter-Lenné-Schule (OSZ Natur & Umwelt) die Projektergebnisse und skizzierten mögliche nächste Schritte.

Projektabschluss „Kommunal, artenreich und gut gepflegt – Berufliche Aus- und Weiterbildung zur Förderung von Biodiversität am Beispiel von zwei Modellparks in Berlin“ an der Peter-Lenné-Schule (OSZ Natur & Umwelt). Bild: Aenis.

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) von 2021-2024 geförderte Projekt entwickelte eine Reihe von Modulen einer Beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE), in denen praktische Ansätze zur biodiversen Grünflächenplanung und -pflege vermittelt werden. Ziel dieser Module war es, Fachkompetenz im Bereich der Biodiversitätsförderung zu stärken und aufzuzeigen, wie in der beruflichen Praxis Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität in Pflege und Planung integriert werden können. Die Bildungsmaßnahmen fanden mit einem praktischen Teil in Modellparks statt, u.a. dem Bürgerpark Marzahn, dem Fischtalpark sowie dem Heinrich-Laehr-Park in Berlin-Zehlendorf.

Projektleiter Dr. Thomas Aenis vom Albrecht Daniel Thaer-Institut (ATI) der Humboldt-Universität zu Berlin, wies auf den besonderen partizipativen Austausch mit den Projektpartnern und weiteren Akteuren aus Wissenschaft, Bildung, Verwaltung und Praxis hin, um Projektziele an die städtische Realität und Bedarfe kapazitätsgerecht anpassen zu können. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) war als Partnerinstitution und Teil der beruflichen Lernkette in das Projekt eingebunden. (ZVG/ATI)

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