- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Forschung: Mehr Nährstoffe in Lebensmitt...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Forschung: Mehr Nährstoffe in Lebensmittelpflanzen
Die neue Forschungsinitiative, die von der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover koordiniert wird, lädt anlässlich ihres offiziellen Starts am Mittwoch, 1. Juni 2016, um 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein. Alle Interessierten sind willkommen. Vorab gibt es um 15 Uhr ein Pressegespräch.
Vegetarisch oder vegan – immer mehr Menschen ernähren sich überwiegend pflanzlich. Epidemiologische Studien zeigen immer deutlicher, dass eine weitgehend pflanzliche Ernährung zum Erhalt der Gesundheit und zur Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Demenz beitragen kann. Zudem ist diese Ernährungsweise durch geringeren Energie- und Rohstoffeinsatz, weniger Abfall und weniger Produktion von Klimagasen umweltverträglich und nachhaltig. Andererseits birgt eine rein pflanzliche Ernährung das Risiko, dass lebensnotwendige Nährstoffe wie Vitamin B12, Kalzium und Eisen vom Körper nicht in ausreichendem Maße aufgenommen werden. Damit Pflanzen diese Stoffe in möglichst hohen Mengen und in einer gut verwertbaren Form enthalten, ist eine optimale Interaktion der Pflanzen mit dem Bodenraum notwendig – besonders wichtig im Hinblick auf die Versorgung mit Mineralstoffen.
Diesen Aspekt hat die neue, von der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover koordinierte Forschungsinitiative im Blick. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen forschen daran, Zusammenhänge zwischen Boden, Pflanzen und menschlicher Gesundheit besser zu verstehen. Ziel ist es, durch ausgefeilte Anbaumethoden mit geringerem Ressourceneinsatz die Voraussetzungen für eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion zu schaffen, so dass heimische Pflanzen mit einem hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen produziert werden können. Darüber hinaus wird die tatsächliche Bioverfügbarkeit der Nährstoffe aus den Pflanzen und daraus gewonnenen Lebensmitteln in Humanstudien untersucht. Dabei arbeiten erstmals viele Forschungsbereiche der Naturwissenschaftlichen Fakultät von der Bodenkunde über die Pflanzenwissenschaften bis hin zur Chemie und zu den Lebenswissenschaften sowie Partner anderer Hochschulen und aus der Wirtschaft eng zusammen.
Zum offiziellen Startschuss laden die Initiatorinnen und Initiatoren der Forschungsinitiative für Mittwoch, 1. Juni 2016 um 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung im Hörsaal Kirchenkanzlei in der Herrenhäuser Straße 2A ein. Außer den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werden unter anderem Universitätspräsident Prof. Volker Epping, Prof. Peter Wriggers, Vizepräsident für Forschung, Prof. Elfriede Billmann-Mahecha, Vizepräsidentin für Lehre und Studium, sowie Prof. Udo-Klaus Schmitz, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät, dabei sein. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen.
Medienvertreterinnen und -vertreter sind vorab um 15 Uhr zu einem Pressegespräch im Seminarraum vor der Kirchenkanzlei eingeladen, bei dem das Forschungskonzept vorgestellt wird. Außerdem gibt es dort wissenschaftliche Stationen mit der Präsentation von kleinen Experimenten.
Wann? Mittwoch, 1. Juni 2016, 16 Uhr; Pressegespräch um 15 Uhr
Wo? Leibniz Universität Hannover, Naturwissenschaftliche Fakultät, Hörsaal Kirchenkanzlei (Pressegespräch und Experimentierstationen im Vorraum), Herrenhäuser Straße 2A, 30419 Hannover (Leibniz Universität Hannover)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.