Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Forschung: Influencer können Umweltverhalten ihrer Follower prägen

Soziale Medien spielen eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung, insbesondere bei jungen Menschen. Ein Forschungsprojekt der Universität Hohenheim untersucht nun, ob und wie Influencer Naturvorstellungen und Umweltverhalten ihrer Follower beeinflussen. Die Ergebnisse könnten zu neuen Strategien führen, digitale Medien zur Förderung des Natur- und Umweltschutz-Bewusstseins einzusetzen.

Die sozialen Medien sind vor allem für jüngere Menschen eine wichtige Informationsquelle. Influencer geben Tipps, teilen Meinungen und haben großen Einfluss darauf, wie ihre Fans die Welt sehen. Aus der Forschung ist bekannt, dass langfristiger Kontakt mit bestimmten Medieninhalten die Weltanschauungen der Nutzenden prägen kann.

Bei den Themen Natur und Umweltschutz finden sich in den sozialen Medien zwei große Trends. Manche Influencer, sogenannte „Sinnfluencer“, setzen sich aktiv für den Umweltschutz ein. Sie sprechen in ihren Beiträgen über Natur- und Klimaschutz und ermutigen ihre Follower, umweltfreundlicher zu leben. Reichweitenstarke Influencer hingegen präsentieren oft eher unterhaltende Inhalte mit einem konsumorientierten Lebensstil, bei dem die Natur lediglich als Freizeitressource und ästhetischer Hintergrund auftaucht − ohne sich dabei um die Auswirkungen auf die Umwelt zu kümmern.

Noch ist wenig darüber bekannt, wie reichweitenstarke Influencer und deren Communities langfristig Naturvorstellungen und umweltbezogene Einstellungen junger Menschen prägen. Um dies besser zu verstehen, analysieren die Forschenden rund um Prof. Dr. Wolfgang Schweiger die Inhalte der einflussreichsten deutschsprachigen Influencer und kombinieren sie mit Befragungen junger Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren. Dabei geht es den Wissenschaftler:innen nicht nur darum, was die Influencer direkt sagen, sondern auch um die Botschaften, die sie durch ihre Bilder und Videos vermitteln. Die Forschenden hoffen dadurch auch, neue Wege zu finden, um junge Menschen für den Schutz der Natur zu sensibilisieren.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben im Fachgebiet Kommunikationswissenschaft, insbesondere interaktive Medien- und Onlinekommunikation mit rund 380.000 Euro, was es zu einem „Schwergewicht der Forschung“ in Hohenheim macht.

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