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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Forschung: Gemüseproduzenten für eine starke Agroscope
Der Schweizer Gemüsebau steht besonders beim Schutz der Kulturen vor großen Herausforderungen und ist auf die praxisorientierte Forschung der Agroscope angewiesen, um auch in Zukunft noch Qualitätsgemüse produzieren zu können. Gleichzeitig muss die Agroscope weitere Sparmaßnahmen umsetzen. Umso wichtiger ist ein effizienter Einsatz der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und eine gute Zusammenarbeit mit der Agroscope. Der Forschungsstandort ist dabei für den Gemüsebau sekundär.
An der Präsidentenkonferenz des VSGP wurde eingehend über die Zukunft der Gemüsebauforschung an der Agroscope diskutiert. Willy Kessler, Leiter Kompetenzbereich Pflanzen und pflanzliche Produkte, hat in seinem Inputreferat das laufende Arbeitsprogramm 2018-2021 vorgestellt, über die Neuaufstellung der Agroscope seit 2017 informiert und Auskunft über die weiteren Schritte der Reorganisation von Agroscope gegeben.
Der VSGP erwartet von der Agroscope eine praxis- und ergebnisorientierte, innovative und vorausschauende Forschung, welche sich an den Bedürfnissen der Schweizer Landwirtschaft und den Grundsätzen einer gesunden, ausgewogenen Ernährung orientiert. Die Gemüseproduzenten können die Diskussionen um den Standort nicht nachvollziehen. „Um die künftigen Herausforderungen im Gemüsebau bewältigen zu können, brauchen wir Gemüseproduzenten einen effizienten Einsatz der verfügbaren Mittel für eine leistungsfähige, praxisorientierte Forschung, welche durch motivierte und engagierte Mitarbeiter vorangetrieben wird“, meint Thomas Wyssa, Gemüseproduzent aus dem Seeland und Präsident der Kommission Anbautechnik und Labels des VSGP. So erwartet der Verband von der Agroscope-Leitung auch, dass allfällige Einsparungen bei den Strukturen der Forschungsleistung zugutekommen.
Der VSGP hat folgende Hauptstoßrichtungen für die Forschung im Gemüsebau definiert:
- Schutz der Kulturen
- Förderung einer modernen, nachhaltigen Freiland-Produktion von Qualitätsgemüse
- Förderung einer modernen, nachhaltigen Gewächshaus-Produktion von Qualitätsgemüse
- Integration von Digitalisierung und neuen Technologien
- Bodenfruchtbarkeit nachhaltig fördern
- Betriebswirtschaftliche Grundlagen für einen ökonomisch nachhaltigen Gemüsebau
- Biogemüse-Forschung
(Quelle: Verband Schweizer Gemüseproduzenten)

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