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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Forschung: Blühender Garten ohne Gift und Schnecken
Die braune Nacktschnecke ist der Albtraum deutscher Gärten: Gnadenlos frisst sie junge Triebe und zarte Pflänzchen. Viele Gärtnerinnen und Gärtner greifen daher zu Giften, die dem Gräuel ein Ende machen sollen. Neben dem ungewollten Schädling treffen diese jedoch auch viele andere Tiere wie Igel oder Weinbergschnecke. Studierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben als Alternative zum Gift ein zuverlässiges Mittel gegen Schnecken entwickelt, das diese einfach aus den Beeten aussperrt. Nach der vor kurzem erfolgreich abgeschlossenen Testphase soll „Schnexagon“ im Frühjahr 2016 in optimierter Form auf den Markt gebracht werden. Auf die amerikanische Art suchen die jungen Firmengründer auf www.startnext.com/schnexagon nach ihren voraussichtlichen Kunden: „Crowdfunding“ nennt sich dieses gemeinschaftliche Vorschussfinanzieren innovativer Ideen.
Biologin Nadine Sydow, Materialwissenschaftler Sandro Böhm und Wirtschaftsingenieur Rickert Brand entwickelten das neuartige Material in der Arbeitsgruppe für Funktionelle Morphologie und Biomechanik am Zoologischen Institut der CAU. Besonders wichtig war dem Team, dass der „flüssige Schutzzaun“ die Natur schont: „Die neue Formel ist komplett unbedenklich für jedes Lebewesen und inzwischen ein sehr wetterfester, fast transparenter Lack, der keine Hürde für nützliche Insekten wie Bienen oder Ameisen darstellt“, sagt Erfinder Sandro Böhm.
„Eine Verwendung in Sprühform, zum Beispiel für Hochbeete oder Zäune ist machbar“, erklärt Sydow. Ist die Rezeptur getrocknet, können Schnecken auf der entstandenen Oberfläche nicht haften, so dass auch die besonders hartnäckig Spanische Wegschnecke ferngehalten wird. Vorbestellt werden kann Schnexagon als Anstrich, Spray oder fertig beschichtete Beetumrandung exklusiv auf der Website www.startnext.com/schnexagon. Wer 2016 ein gift- und schneckenfreies Gemüsebeet haben möchte, sollte dort noch bis Samstag, 10. Oktober, sein Schnexagon reservieren. Die Firmengründer, die im Jahr 2016 mit ihrem Produkt auch die Landesgartenschau in Eutin vor Schnecken schützen werden, sind schon jetzt begeistert über die Resonanz: „Wir danken allen, die uns bereits ihr Vertrauen geschenkt und unterstützt haben!“
Das Wichtigste in Kürze:
Was: Crowdfunding für ökologischen Schneckenschutz ohne Gift
Wann: Vorbestellung nur noch möglich bis Samstag, 10. Oktober, 23:59 Uhr
Wo: www.startnext.de/schnexagon
Weitere Informationen:
Die Testgärtneraktion in Zahlen:
1. Bis August 2015 haben sich ca.1.800 Test-Interessenten gemeldet. Auch Anfragen aus Österreich, Schweden und Dänemark waren dabei.
2. 75% der Testenden waren schon mit dem Prototypen zufrieden.
3. Die Wirkdauer lag im Durchschnitt bei 36 Tagen, in einigen Fällen bei mehr als 67 Tagen. Zum Vergleich: Methiocarb-haltiges Schneckenkorn wirkt nur bis zur ersten Nässe oder maximal 2 Wochen.
4. Unterschiedliche Ergebnisse sind unter anderem auf falsche Anwendungen oder auch auf eine fehlerhafte Charge bei der Abfüllung zurückzuführen.

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