Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Forschung: Arbeitsmarkt, Ausbildung und Migranten in der Landwirtschaft

Edmund Rehwinkel-Stiftung präsentiert Forschungsergebnisse zu Arbeitsmarkt, Ausbildung und Migranten in der Landwirtschaft auf Symposium in Berlin

v.l. Prof. Dr. Stephan von Cramon-Taubadel, Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Prof. Dr. Markus Beinert, Dr. Ludger Schulze Pals, Prof. Dr. Rainer Kühl, Dr. Matthias Heyder, Wilhelm Böck. Bild: rentenbank.

„Durch den technischen Fortschritt steigt der Bedarf an höher qualifizierten Arbeitskräften in der Landwirtschaft stetig an. Das gilt auch für die Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung. Gleichzeitig bietet die Branche aber nach wie vor auch weniger qualifizierten Arbeitskräften Beschäftigungschancen.“ Zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt könne die Landwirtschaft ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten. So fasst Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Landwirtschaftlichen Rentenbank und Vorstandsvorsitzender der Edmund Rehwinkel-Stiftung, einige der Ergebnisse von fünf wissenschaftlichen Studien zusammen, welche die Stiftung bei ihrem jährlichen Symposium in Berlin vorgestellt hat.

Die Teilnehmer des Symposiums diskutierten mit den Autoren der Studien Prof. Dr. Markus Beinert (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Dr. Carsten Holst, Prof. Dr. Stephan v. Cramon-Taubadel (beide Georg-August-Universität Göttingen), Prof. Dr. Rainer Kühl, Prof. Dr. Ludwig Theuvsen (beide Justus-Liebig-Universität Gießen), Prof. Dr. Dirk Plickat (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften) und Dr. Matthias Heyder (Landwirtschaftskammer Niedersachsen).

Einen Einblick aus der Sicht eines Arbeitgebers gewährte der Vizepräsident des Zentralverbands Gartenbau e.V., Wilhelm Böck. Der Gärtnermeister aus Neufarn bei München beschäftigt in seinem Gemüsebaubetrieb seit Jahren auch Flüchtlinge und berichtete über seine Erfahrungen bei der Integration in den Betrieb. Moderiert wurde das Symposium vom Chefredakteur des Magazins „top agrar“, Dr. Ludger Schulze Pals.

Bereits am Vorabend der Veranstaltung nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit Florian Gerster, dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbands Paket und Expresslogistik e. V. (BIEK) und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit. Gerster ging insbesondere auf die Beschäftigungschancen gering qualifizierter Flüchtlinge ein und zog dabei aufschlussreiche Parallelen zwischen den Branchen Logistik und Landwirtschaft. (rentenbank/ ZVG)

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