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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FNR: Mehr Arzneipflanzen anbauen
Interessierte der Tagung "Arzneipflanzenanbau in Deutschland – mit koordinierter Forschung zum Erfolg" können die Vorträge jetzt in Band 56 der Reihe Gülzower Fachgespräche nachlesen. Der nur als e-Book verfügbare Band steht auf fnr.de in der Mediathek zum Download bereit.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) betreut die FNR Forschungsprojekte zum heimischen Anbau von Kamille & Co. und informiert die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit.
In Deutschland werden auf 12.000 ha Arznei- und Färbepflanzen angebaut. Damit können allerdings nur 15% des Bedarfs der pharmazeutischen, kosmetischen und Nahrungsergänzungsmittelindustrie gedeckt werden. Das eröffnet für interessierte Landwirte ein großes Potenzial. Eine Erhöhung der Anbaufläche würde zudem einen Beitrag zur Artenvielfalt auf dem Acker leisten – die Anbaupalette von Arzneipflanzen umfasst hierzulande ca. 120 Arten.
Um allen an diesem Thema interessierten Landwirten, Erstverarbeitern, Händlern und Herstellern eine Gesprächsplattform zu bieten, veranstaltete die FNR bereits zum dritten Mal die Tagung „Arzneipflanzenanbau in Deutschland – mit koordinierter Forschung zum Erfolg“. Rund 90 Teilnehmer hörten und diskutierten Vorträge zu aktuell laufenden Forschungsprojekten und zu Anbau- und Erzeugerverbänden. Außerdem nahmen sie an einer Exkursion in das besonders artenreiche Kräuteranbaugebiet Schwebheim teil.
Pflanzliche Rohstoffe für Pharmazie & Co. können einen zwar kleinen, nichtsdestotrotz wertvollen Beitrag zur Umsetzung einer biobasierten Wirtschaft leisten. Sie stehen für Spezialwissen, hohe Wertschöpfung, höchste Qualitätsanforderungen und ein besonders breites Anbauspektrum, bei gleichzeitig steigender Nachfrage der Gesellschaft nach pflanzlichen Alternativen im Gesundheits- und Kosmetiksektor. (FNR)

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