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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Flüchtlingsprojekt: "Welcome to WiN-Work in Nature"
Die 20 Teilnehmer hatten in den ersten Wochen der insgesamt elf Monate dauernden Maßnahme bereits viele praktische Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau auf dem Schulungsgelände der DEULA Warendorf kennengelernt und durch gezielten Unterricht ihre Deutschkenntnisse verbessert. Damit sind die Teilnehmer aus verschiedenen Flüchtlingsgebieten dem erklärten Ziel dieser Maßnahme wieder ein Stück näher gekommen: Berufliche Einstiegs- und Entwicklungswege zu finden und die Sprachfähigkeit für das Berufsleben in Deutschland zu erwerben.
Auf diesem Weg war es an der Zeit, sich „richtige“ Betriebe im Garten- und Landschaftsbau und deren Leistungsspektrum genauer anzuschauen. Besichtigt wurden jeweils die Betriebshöfe und Baustellen der Firmen LiGa aus Wadersloh, Pahls aus Münster und Schulze Tertilt aus Everswinkel. Dabei gab es sowohl kleine Privatgärten mit z.B. komplexen Natursteinarbeiten aber auch größere Bauvorhaben wie z.B. die Außenanlagen einer Schule, die Neupflasterung einer Straße und den Bau eines außergewöhnlichen Spielplatzes zu sehen. Die Betriebsinhaber Herr Lammert, Herr Rose sowie Herr Schulze Tertilt nahmen sich viel Zeit, um die zahlreichen Fragen aus der wissenshungrigen Teilnehmergruppe ausgiebig zu beantworten. Hier wurde sehr deutlich, dass eine Verständigung mittlerweile gut möglich ist.
Das Interesse der Teilnehmer an Informationen rund um Maschinen, Geräten, Pflasterungen, Grünflächenpflege und insbesondere auch einer Arbeitsaufnahme oder Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau war sehr groß. Wie aber das Arbeitsleben in Deutschland wirklich funktioniert, werden die Teilnehmer im Herbst im Rahmen eines 6-wöchigen Betriebspraktikums erfahren. Bis dahin wird jeder einzelne Teilnehmer hinsichtlich der deutschen Sprache und der praktischen Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau bei der DEULA Westfalen-Lippe weiter qualifiziert. (Galabau)

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