Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Flormart/Miflor: IPM des Südens wird stärker

Die Messehallen in Padua/I standen vom 14. bis 16. September ganz im Zeichen der Grünen Branche.(wok) – Die Flormart/Miflor vereinigte auf insgesamt 95.000 m² sämtliche gärtnerische Bereiche von Jungpflanzen, Gehölzen und Stauden über Dünger und Substrate bis zu Gewächshäusern, Ladeneinrichtungen und Garten-Dekorationen. An den GaLa-Bau und das öffentliche Grün richteten sich Maschinenvorführungen in der Nähe des Messegeländes. Den Messe-Schwerpunkt bildete das lebende Grün.

 

Durch das Jointventure der Messen Mailand und Padua werden die Stärken der früheren Einzelveranstaltungen gebündelt: Die Miflor ist international ausgerichtet, die Flormart mehr auf den italienischen Markt und den Mittelmeerraum ausgelegt. Die Internationalität nahm weiter zu: Erstmals war die Indega mit einem Gemeinschaftstand deutscher Aussteller vertreten. Zum zweiten Mal kamen drei dänische Unternehmen mit einem Gemeinschaftsstand, die Niederländer waren zum wiederholten Male vertreten. Die größte Auslandsbeteiligung stellten die Spanier.

 

Die Organisatoren arbeiten an einem weiteren Ausbau der Internationalität: Zum zweiten Mal wurde eine Delegation aus China und erstmals ein Vertreter aus Thailand eingeladen. Die Messe hofft auf Aussteller aus diesen Ländern im kommenden Jahr.

 

Durch die neue Messehalle 7 wurde die Ausstellungsfläche um 10.000 m² erweitert. Im kommenden Jahr soll eine weitere Halle mit 9.000 m² fertiggestellt sein.

 

Wegen der neuen Messehalle änderte sich die über Jahre bewährte Standaufteilung. Trotz Hinweisschildern war die Gliederung nicht so klar wie in den Vorjahren.

Bei den Besucherzahlen verzeichnete der erste Messetag nach Angaben der Veranstalter ein Besucher-Plus von 17 % gegenüber dem Vorjahr. Der zweite Tag schien etwas ruhiger verlaufen zu sein. (DeGa)

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