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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Floriga: Verkaufs- und Ordermesse erfolgreich
Auf der „Floriga“ in Messehalle 4 der Leipziger Messe herrschte am vergangenen Wochenende reges Treiben. Gärtner und Floristen nutzten die zahlreichen Möglichkeiten, Jungpflanzen, Saatgut, Gartenbau-Technik, alle Arten floristischen Zubehörs oder auch Korbwaren und Keramik zu kaufen und zu ordern.
Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer eröffnete die „Floriga“, die größte Fachmesse für Floristik und Ambiente, Gartenbau und Technik im Osten Deutschlands. Es präsentierten sich in diesem Jahr nahezu 200 Aussteller, darunter allein 60 aus Sachsen, auf mehr als 10.000 m² Ausstellungsfläche. Unter den sächsischen Ausstellern waren auch 26 Gartenbaubetriebe und Baumschulen. Mehr als 5.000 Fachbesucher nutzten die vielen Angebote und informierten sich über zahlreiche Neuheiten.
„Ich weiß, dass die Floriga eine wichtige Marketingplattform für unsere Gärtner ist. Hier schließen sie wichtige Geschäfte für das Frühjahr und den Sommer ab. Deshalb unterstützen wir den sächsischen Gartenbauverband bei der Durchführung dieser Messe“, sagte der Minister im Beisein vieler Ehrengäste, so z.B. des Präsidenten des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Heinz Herker, der Deutschen Blumenfee 2010/2011, Christiane Sander, der Landtagsabgeordneten Ines Springer und dem Präsidenten des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Norbert Eichkorn. Minister Kupfer sprach auch die Probleme bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden an: „Leider interessieren sich nicht genügend Schulabgänger für die grünen Berufe, um den Bedarf in den Betrieben decken zu können. Hier braucht es gute Ideen, auch von den Unternehmen.“ Werbung für den Berufsstand seien auch die Landesgartenschauen, für deren Fortführung sich der Freistaat trotz knapper Kassen entschieden habe, so der Minister. Kupfer rief Gärtner und Floristen außerdem dazu auf, die möglichen Förderungen zu nutzen, um ihre Betriebe zu stärken und auszubauen.
In seinem Grußwort richtete Präsident Heinz Herker die dringende Bitte an die Vertreter der Politik, sich für die Sorgen der Gärtner einzusetzen - sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Er schnitt dabei u.a. die Themen Harmonisierung im Bereich Pflanzenschutz auf europäischer Ebene, die Mehrwertsteuer, das Hofladenurteil und die Mehrgefahrenversicherung an.
Die Deutsche Blumenfee, Christiane Sander, überreichte Landwirtschaftsminister Frank Kupfer einen üppigen Strauß mit verschiedenen Frühlingsblumen. „Ich habe schon von Königinnen und Prinzessinnen etwas überreicht bekommen, von einer Fee noch nicht“, sagte Kupfer und freute sich über die sympathische Geste. Auf einem Messe-Rundgang konnten sich Kupfer und die Ehrengäste vom Optimismus der Branche überzeugen und mit vielen Ausstellern Gespräche führen.
Aussteller und Besucher waren durchweg zufrieden, es wurden gute Geschäfte gemacht und viele Kontakte geknüpft. Die abschließende Meinung vieler Aussteller, insbesondere der Erstaussteller, ist eine positive: „Wir kommen ganz sicher wieder und nicht erst zur „Floriga“ 2012, sondern bereits zur „FloraSax“ im Herbst.“
Das Bühnenprogramm mit den Floristmeistern Fayette Scherwinski, Dresden, und Torsten Meiner, Wüstenbrand, unter dem Motto „Frühlingsüberraschungen“ begeisterte die Besucher. Nahezu 15% der Besucher nutzten die Möglichkeit, die gleichzeitig stattfindende Geschenkemesse „Cadeaux“ zu besuchen. (LVSN)

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