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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Floralia Gartenbau e.G.: Insolvenzverfahren
Mit Beschluss des Amtsgerichts Cottbus ist jetzt über das Vermögen der Floralia Gartenbau e.G. die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet worden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Florian Linkert von der Restrukturierungs-Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff bestellt.
Gemeinsam mit seinem Team hat Dr. Linkert sofort mit der Situationsanalyse begonnen und sich bereits einen ersten Überblick verschafft: „Der Geschäftsbetrieb wird uneingeschränkt fortgeführt. Floralia ist ein Traditionsunternehmen mit exzellentem Ruf und treuer Kundschaft. Das ist eine gute Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Sanierung“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter.
Der Gartenbaubetrieb mit Sitz in Cottbus umfasst die Bereiche Gartenbau, Einzel- und Großhandel sowie Garten- und Landschaftsbau und beschäftigt rund 96 Mitarbeiter. Er verfügt über eines der größten Gartencenter in der Region und acht weitere Verkaufsfilialen. Er wurde im Jahr 1957 als GPG „FLORALIA“ gegründet und fungiert seit 1991 als eine eingetragene Genossenschaft. Hintergrund der Insolvenz ist ein Liquiditätsengpass: Im Zuge der Dürre in diesem Sommer sind die Umsätze deutlich, um mehr als 200.000 Euro, eingebrochen.
„In den kommenden Wochen werden wir gemeinsam mit der Geschäftsführung Gespräche mit allen wesentlichen Beteiligten aufnehmen und einen Plan zur Neuaufstellung des Unternehmens erarbeiten“, erläutert Florian Linkert, der bereits eine Vielzahl von Unternehmen erfolgreich bei ihrer Sanierung begleitet hat. Der Geschäftsbetrieb in den acht Filialen sowie im Gartencenter läuft auch im vorläufigen Insolvenzverfahren unverändert fort. „Die Floralia-Kunden werden auch weiterhin wie gewohnt bedient“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter.
Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgedeckt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden über die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen informiert.

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