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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FloraHolland: Wieder Normalbetrieb bei Versteigerungen und Logistik
An allen Standorten erfolgten die Auslieferungen nach einem Netzwerkausfall wieder wie vorgesehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde am frühen Nachmittag des 26. Juni entschieden, vorübergehend keine Lieferungen nach Rijnsburg zuzulassen und alles nach Naaldwijk und Aalsmeer zu leiten. Damit sollten die Auswirkungen für die Erzeuger und Käufer so gering wie möglich gehalten werden.
Normaler Versteigerungsablauf an allen Standorten nach der Störung in Rijnsburg
Aufgrund der Verlagerung der Anlieferung an andere Standorte wurden am 27. Juni in Rijnsburg knapp 600 Wagen weniger angeliefert als geplant. Der größte Teil der Verschiebung ging nach Naaldwijk, wo über 260 Wagen mehr angeliefert wurden. Außerdem gaben einige Erzeuger an, dass sie die Produkte einen Tag später anliefern würden. Auch dank der Flexibilität und des Engagements der Erzeuger, Käufer und Transporteure konnten gemeinsam Anpassungen vorgenommen werden, so dass man am folgenden Morgen ganz normal starten konnte. Der Versteigerungsprozess in Naaldwijk und Aalsmeer war aufgrund der Verschiebung etwas hektischer als sonst, aber das konnte gut bewältigt werden.
Flexibilität
Der Netzwerkausfall hatte Auswirkungen auf die Zustellung der letzten 16% der Uhrentransaktionen am Standort Rijnsburg. Die Mitarbeiter in Rijnsburg nutzten verschiedene Lösungen, um die Kunden noch vor 16:00 Uhr, auf Wunsch der Kunden bis 18:45 Uhr oder für einige bis zum nächsten Morgen zu beliefern. Für die Lieferanten mag die Versorgung aufgrund des Ausfalls verwirrend gewesen sein, erst zu liefern, dann an einen anderen Standort und dann zu hören, dass das Problem gelöst sei. Dafür wurde sich bewusst entschieden, ein Ausweichszenario zu aktivieren, weil es im Laufe des Nachmittags noch keine Aussicht auf eine Lösung gab und den Erzeugern und Abnehmern Sicherheit für den nächsten Tag bieten wollten.
Es wurde sich bemüht die Zeiten so zuverlässig und realistisch wie möglich zu gestalten. In diesem Fall kam es zu einem Netzausfall, der trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Notfallverfahren nicht vorhersehbar war. Während des Ausfalls waren alle Kunden in der Lage, ihre Einkäufe zu erhalten. Auch nach 16.00 Uhr wurde mit den Kunden Rücksprache gehalten, um zu sehen, ob die Produkte noch geliefert werden können. (RFH)

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