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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FloraHolland: Streit um Bildversteigerung
Eine Gruppe von Lieferanten und Händlern stimmt nicht mit den Plänen von Royal FloraHolland überein, im Oktober mit der Bildversteigerung von Pflanzen an den Standorten in Aalsmeer und Naaldwijk zu beginnen. Diese Gruppe will jetzt eine Hauptversammlung einberufen lassen, berichtet das "Vakblad voor de Bloemisterij".
Im Rahmen ihrer Digitalisierungspläne ersetzt Royal FloraHolland im Oktober die physischen Uhren durch das virtuelle Versteigern, wo nur noch ein Produktbild gezeigt wird, die Ware aber nicht mehr direkt präsent ist. Dagegen hat sich jetzt eine Initiative formiert, die die physischen Uhren behalten will. "Ich verstehe wirklich nicht, warum die Versteigerung diese Präsentationsmöglichkeit loswerden will", sagt Topfpflanzenproduzent Jos Kester aus Maasdijk.
Kester ist Sprecher der Gruppe, die aus einem harten Kern von acht Personen besteht. Er rechnet dem Bericht zufolge aber damit, dass es mehr und mehr Unterstützung für die Erhaltung der physischen Versteigerungsuhren geben wird. Die Gruppe hat verschiedene Aktionen gestartet und so beispielsweise Händler zu den Plänen befragt. Von den rund 100 Antworten habe sich nur ein Händler für die Bildversteigerung ausgesprochen.
Ein Gespräch mit Lucas Vos, dem CEO von Royal FloraHolland, brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Die Versteigerung will an den Plänen festhalten. "Wir sind nicht gegen die Digitalisierung. Wir betrachten sie als Fortschritt, aber es ist auch wichtig, weiterhin Angebot und Nachfrage zusammenzubringen", sagt Kester, der jetzt so viele Kollegen für seine Sache gewinnen will, um eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen lassen zu können.

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