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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FloraHolland: Setzt erfolgreich auf Innovation und Nachhaltigkeit
Blumen symbolisieren Liebe und Glück im Leben eines Menschen - etwas, das auch für künftige Generationen gelten sollte. Unter anderem aus diesem Grund setzt sich der Sektor stark für Innovation und Nachhaltigkeit ein. So strebt der Sektor beispielsweise an, dass alle Blumenzüchter zertifiziert werden, damit deutlich wird, was sie in Bezug auf Nachhaltigkeit tun.
Der Valentinstag fiel in diesem Jahr auf einen Freitag, so dass der geschäftigste Handelstag der Montag davor war. Dies hat zu einem Spitzenverkehr in diesem Sektor geführt. Blumen sind als Symbol der Liebe am Valentinstag traditionell sehr beliebt. So zeigen wissenschaftliche Untersuchungen von Cloud Army Ltd, dass das Schenken und Empfangen von Blumen Freude, Verbundenheit und positive Gefühle auslöst.
Nachhaltiger Anbau
Um Blumen und Pflanzen in bester Qualität anbieten zu können, schützen die Erzeuger ihre Kulturen vor Krankheiten und Schädlingen. Dabei setzen sie zunehmend auf grüne Lösungen. Führende niederländische Erzeuger haben sich zum Beispiel zum Ziel gesetzt, ab 2030 praktisch keine nicht-organischen Mittel mehr zu verwenden. Zahlen des niederländischen Statistikamtes (CBS) zeigen, dass 90% der Blumenerzeuger bereits biologische Bekämpfungsmittel - wie Raubmilben, Schlupfwespen, Schwebfliegen, Pilze und andere natürliche Bekämpfungsmittel - einsetzen, um Schädlinge und Krankheiten unter Kontrolle zu halten. Der Blumenzuchtsektor bemüht sich also erfolgreich um Innovation und Nachhaltigkeit.
Geringerer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
In den letzten fünf Jahren war ein starker Rückgang des Einsatzes umweltschädlicher Pflanzenschutzmittel durch Gärtner in Europa und Afrika zu beobachten. Dies geht aus den Zahlen von MPS hervor, der Zertifizierungsorganisation, die sich darauf konzentriert, den Sektor durch Transparenz und Messbarkeit nachhaltig zu gestalten. (Quelle: MPS)
Strenge europäische Richtlinien für Blumen
Neben Innovationen sorgen strenge europäische Richtlinien dafür, dass sowohl heimische als auch importierte Blumen hohe Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Pflanzenschutzmittel und ihre Wirkstoffe werden auf ihre Sicherheit für Mensch, Tier und Umwelt geprüft. Zunächst auf europäischer Ebene und nach der Zulassung bewerten die Mitgliedsstaaten - in den Niederlanden das Ctgb (Board for the Authorisation of Plant Protection Products and Biocides) - das Endprodukt und lassen es zu oder nicht. Die Europäische Kommission genehmigt einen Wirkstoff erst nach einer gründlichen und umfassenden wissenschaftlichen Bewertung, um sicherzustellen, dass der Stoff sicher in der Anwendung ist. Die Daten über zugelassene Stoffe und zugelassene Produkte werden in der Regel alle 10 Jahre auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse überprüft. In Afrika treten andere Schädlinge und Krankheiten auf als in Europa. Auch die klimatischen Bedingungen sind dort völlig anders. Der Pflanzenschutz erfordert dort andere Wirkstoffe oder eine andere Zusammensetzung.
Neben den gemeinsamen internationalen Bemühungen, den chemischen Pflanzenschutz zu reduzieren, gibt es in Europa strenge Richtlinien für Blumenimporte. Jede Blume, die in den Handel kommt, entspricht diesen Vorschriften. So können sich die Verbraucher unbesorgt an einem schönen Blumenstrauß erfreuen.

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