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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FloraHolland: Schnittblumenpreise niedriger
Bei Royal FloraHolland ging im Zeitraum von Anfang Oktober bis Mitte November der Umsatz aufgrund niedrigerer Preise für Schnittblumen leicht zurück (-6,2%). Besonders die Preise für Gerbera, Lilien und Chrysanthemen waren niedriger als im Jahr 2016, als es auf dem Weltmarkt weniger Angebot gab.
Betrachtet man jedoch das durchschnittliche Preisniveau der letzten fünf Jahre, so stellt man fest, dass es sich um eine durchschnittliche Preisentwicklung handelt. Tatsächlich lagen die Preise im Jahr 2016 aufgrund der angespannten Lage auf dem Weltmarkt deutlich über dem Durchschnitt.
Ursachen der niedrigeren Preisbildung
- Bei Schnittblumen stieg der Anteil der Direktvermarktung um 1,7 Prozentpunkte auf 32,7%. Dadurch sank der Uhrenpreis für Schnittblumen leicht.
- Der Umsatz mit Schnittblumen ging im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2016 um mehr als 8% zurück - trotz einer Angebotssteigerung von 3%.
- Im Jahr 2016 gab es auf dem Weltmarkt eine relative Knappheit an Schnittblumen. Das war eine Kombination aus Wetter und besonderen Feiertagen. Dies führte im gleichen Zeitraum zu höheren Preisen.
- Die wichtigsten Absatzländer erzielen ein Wachstum von rund 4%. Lediglich das Vereinigte Königreich hinkt mit einem Rückgang der Exporte um 3% hinterher, was auf die im Jahr 2016 gengeschlagenen Brexit-Kurs zurückzuführen ist.
Der Umsatz mit Zimmerpflanzen ging um 2% zurück. Die Warenmenge blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Durchschnittspreis sank um 2%. Dies war vor allem auf den Rückgang der Phalaenopsis-Preise um 4% zurückzuführen. Auch der Preis für Topfchrysanthemen ging leicht zurück.
Der Umsatz mit Gartenpflanzen ging um 8% zurück. Dies war auf einen Angebotsrückgang von 9% zurückzuführen. Insbesondere wurden weniger Violen angeliefert.

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