Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

FloraHolland: 12,5 Mrd. Blumen und Pflanzen vermarktet

Royal FloraHolland hat im Jahr 2016 insgesamt 12,5 Mrd. Blumen und Pflanzen im Wert von 4,6 Mrd. Euro vermarktet.

Royal FloraHolland vermarket in 2016 12,5 Mrd. Blumen und Pflanzen. Bild: GABOT.

12,5 Mrd. Artikel hat Royal FloraHolland im Jahr 2016 vermarktet, was einer Steigerung von 0,3% entspricht. Der Umsatz belief sich auf 4,6 Mrd. Euro, 3,8% mehr als noch im Vorjahr. "Wir sind auf gutem Weg, unsere Ziele für das Jahr 2020 zu erreichen", sagt Lucas Vos, Geschäftsführer von Royal FloraHolland.

Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf höhere Preise zurückzuführen; das durchschnittliche Preisniveau stieg im Jahr 2016 um 4,2%. Der Gesamtumsatz von Schnittblumen belief sich auf 2,7 Mrd. Euro (+6,7%); Zimmerpflanzen kamen auf 1,5 Mrd. Euro (+1,3%) und der Umsatz von Gartenpflanzen erhöhte sich auf knapp 400 Mio. Euro (+4,7%).

Exporte in Rekordhöhe

Der niederländische Export von Blumen und Pflanzen wuchs auf das Rekordniveau von 5,7 Mrd. Euro, 3% mehr als im Vorjahr. Exporteure von Gartenbauprodukten erwarten, dass sich dieser positive Trend im Jahr 2017 weiter fortsetzen wird. Der größte Markt für niederländische Blumen und Pflanzen ist und bleibt Deutschland. Die Exporte wuchsen hier um 7% auf über 1,6 Mrd. Euro. Auch die Exporte in andere europäische Länder haben weiter zugenommen, mit Ausnahme von Großbritannien, wo der starke Rückgang des britischen Pfunds sich stagnierend auswirkte.

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