Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

FLL: Deutsche Anpassungsstrategie Klimawandel

20 Fachverbände und Organisationen der Grünen Branche zeigen sich bereit, gemeinsam die Bundesregierung zu unterstützen.

Seit 40 Jahren sichert die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. die Qualität der Grünen Branche. Bild: FLL.

Die Bundesregierung hat die „Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (DAS) entwickelt; Hintergrund dafür bilden die Erkenntnisse über die Folgen des Klimawandels und deren Auswirkungen.

In 15 Handlungsfeldern werden ressortübergreifende Ansätze zur Vorsorge diskutiert und in verschiedenen Gremien von Bundesregierung, Bund-Ländern und Ländern zu einer gemeinsamen Strategie aufbereitet.

Mit sogenannten Fortschrittsberichten werden konkrete Schritte für die Weiterentwicklung und Umsetzung der DAS vorgelegt. Zum Entwurf des zweiten Berichtes haben sich 20 Verbände der Grünen Branche geäußert und ihre Bereitschaft unterstrichen, gemeinsam mit ihrem breit ausgelegten Wissen die Bundesregierung bei der Umsetzung der Anpassungsstrategie zu unterstützen.

Bisher werden im Fortschrittsbericht nur einige regelwerksgebende Vereine erwähnt, die praktische Anleitungen und Hilfestellungen entwickeln, welche für eine Anpassung an den Klimawandel relevant sind.

Daher weisen die unterzeichnenden Verbände und Organisationen insbesondere auf die vielen weitere Berufs-und Fachverbände, Organisationen und Institutionen hin, die sich ebenfalls durch Aktivitäten bei der Vorsorge gegen den Klimawandel einbringen.

Die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (FLL) als Regelwerksgeber für die Grüne Branche und zusätzlich 19 andere Berufsverbände, Vereine und Institutionen entwickeln seit Jahrzehnten erfolgreich in enger Zusammenarbeit Richtlinien und Empfehlungen für die „Grüne Branche“, die auch weit darüber hinaus Anwendung finden (Kommunen, Bau-und Wohnungswirtschaft). Sie veranstalten Fachtagungen und Kongresse zu Themen mit klimarelevanten Schwerpunkten und unterstützen damit die Aktivitäten der Bundesregierung.

Bewiesen haben die Verbände und Organisationen der Grünen Branche ihr Engagement bereits in der Diskussion und Fortführung des Weißbuchprozesses Stadtgrün, der ebenfalls von der Bundesregierung Ressort übergreifend angelegt worden ist.

Sie unterstützen ausdrücklich die Aussage des Fortschrittsberichtes:

„Wenn Anpassung an den Klimawandel breit in der Gesellschaft verankert werden soll, ist die Beteiligung staatlicher und nicht-staatlicher Akteure ein wesentlicher Baustein hierfür.“

Der Fortschrittsbericht der Bundesregierung bildet eine wichtige Basis für eine breite Zusammenarbeit von Akteuren auf unterschiedlichen Ebenen. Die Expertise vieler Fachleute in einem großen Netzwerk der Grünen Branche (Vereine, Verbände, Organisationen, Wissenschaftler etc.) kann genutzt werden, gemeinsame Themen zu definieren sowie Ziele und Aktivitäten herauszuarbeiten.

Die unterzeichnenden Verbände und Organisationen können eine Transparenz für viele Maßnahmen herstellen, damit Vorbildfunktionen erfüllen und Angebote zur Vermittlung von Ideen und Maßnahmen in die Gesellschaft hinein schaffen. Sie bieten sich der Bundesregierung und den Bundesländern als Fachpartner an, für klimarelevanteThemen zu sensibilisieren, sie breit in die Gesellschaft hineinzutragen und konkrete Lösungshilfen bereitzustellen.

Eine Übersicht der einzelnen inhaltlichen Aspekte zum Fortschrittsbericht sowie eine Übersicht der unterzeichnenden Verbände und Organisationen ist auf der Homepage der FLL zu finden. (FLL)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.