Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Flatter-Ulme: Vorstellung im Park der Gärten

Zur Vorstellung des „Baums des Jahres“ 2019 lädt der Verein zur Förderung der Gartenkultur e.V. am Sonntag, den 14. April um 11:00 Uhr in den Park der Gärten ein.

Der Baum des Jahres 2019 ist dir die Flatter-Ulme. Bild: Roloff, Park der Gärten.

  In den zurückliegenden Jahren hat der Verein den jeweiligen Jahresbaum in der Allee der Jahresbäume gepflanzt. In diesem Jahr wird die Pflanzung ausfallen, da bereits seit 2003 eine Flatter-Ulme in der Allee steht, die sich nun als schöner, etwa 35 Jahre alter Baum dort präsentiert. Stattdessen stellt der Verein die Flatter-Ulme in einer Informationsveranstaltung anhand des imposanten Exemplars im Park vor. Parkbesucher sind als Gäste zu der Aktion herzlich willkommen.

„Wir sind sicher, dass die Allee der Jahresbäume hier im Park eine der schönsten in ganz Deutschland ist“, lobt Dr. Dankwart Seipp, Mitglied im Vorstand des Vereins zur Förderung der Gartenkultur e.V., den Beitrag „Allee „Bäume des Jahres“ im Park der Gärten. In Deutschland wählt seit nunmehr 31 Jahren das Kuratorium „Baum des Jahres“ jährlich eine Baumart, um diese Art besonders herauszustellen und der Allgemeinheit näher zu bringen. Alle Bäume wurden auch im Park der Gärten gepflanzt. So kommt seit dieser Zeit eine stattliche Sammlung zusammen.

In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Flatter-Ulme, Ulmus laevis, die zu den drei wichtigsten Ulmen-Arten in Mitteleuropa gehört. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Flatter-Ulme ist Mittel- und Osteuropa bis zum Ural, in Westeuropa ist sie selten. Als Standort bevorzugt sie feuchte Lagen, auch in Bruch- und Auenwäldern fühlt sie sich wohl. Selbst kürzere Überflutungszeiten übersteht sie ohne Schäden. Die Rodung der Auenwälder führte jedoch zum Rückgang der optimalen Standorte. Trotz der Vorliebe für feuchte Standorte kommt die Flatter-Ulme auch mit trockeneren Standorten zurecht, auch als Straßen- und Stadtbaum entwickelt sie sich erstaunlich gut. Das Ulmensterben hat seit seinem Ausbruch vor etwa 100 Jahren in Europa einen großen Teil der Ulmenbestände abgetötet. Ursache ist ein Pilz, der die Leitungsbahnen der Bäume verstopft und so den Baum zum Absterben bringt. Überträger ist der Ulmensplintkäfer, eine Borkenkäferart, die auf Ulmen spezialisiert ist. Während Berg- und Feldulme stark anfällig sind, ist die Flatter-Ulme recht widerstandsfähig und konnte so überleben.

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