Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

FiBL Europe: Neue Präsidentin

Der bisherige Präsident von FiBL Europe, Urs Niggli, hat per Anfang Juli den Stab an Beate Huber übergeben.

Beate Huber. Bild: FiBL.

Mit seiner Pensionierung hat sich der langjährige Direktor des FiBL Schweiz Urs Niggli vom Präsidium des FiBL Europe zurückgezogen. FiBL Europe hat seinen Sitz in der EU-Hauptstadt Brüssel. Es koordiniert die gemeinsamen Aktivitäten der Mitgliederorganisationen und erleichtert die Zusammenarbeit mit den Institutionen der Europäischen Union sowie seinen Partnerorganisationen auf europäischer Ebene. Urs Niggli erläuterte: "Es war ein gewagter Schritt, als kleines Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut in Brüssel aktiv zu werden. Die Europäische Kommission und die in Brüssel tätigen öffentlichen und privaten Institutionen und Lobbygruppen haben aber positiv reagiert. Denn eine wissenschaftlich seriöse und gleichwohl engagierte Position zum Biolandbau ist sehr gefragt."

Die Vorstandsmitglieder des FiBL Europe dankten Urs Niggli für sein beeindruckendes Engagement. Die Institution auf europäischer Ebene hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer wichtigen Akteurin im Biolandbau gemausert.

FiBL Schweiz-Direktor Knut Schmidtke betonte, dass es dem FiBL Europe mit der Wahl von Beate Huber zur Präsidentin gelungen sei, eine starke Führungspersönlichkeit für dieses Amt zu gewinnen, die im biologischen Landbau sehr kompetent, breit anerkannt und international exzellent vernetzt ist. Robert Hermanowski, Geschäftsführer vom FiBL Deutschland und Vize-Präsident des FiBL Europe, ergänzte: "Unter ihrer Leitung wird das FiBL Europe noch stärker als bisher zur zentralen Interessensvertretung seiner Mitgliederorganisationen in Europa, welche die Akquisition und Administration von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben koordiniert."

Beate Huber ergänzte, dass mit der "Farm to Fork"-Strategie und dem Ziel, 25% Biolandbau zu erreichen, ein wichtiger Meilenstein für Europa gesetzt wurde. "Es ist wichtig, dass wir uns als FiBL positionieren und vereint dazu beitragen, dass diese Strategie erfolgreich umgesetzt wird. Ich freue mich auf die Aufgabe", so Beate Huber. Sie wird neben ihrer Präsidentschaft weiterhin ihre Aufgaben am FiBL Schweiz als Leiterin des Departments für Internationale Zusammenarbeit und als Beauftragte für Unternehmenskultur wahrnehmen. (FiBL)

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