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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FH Erfurt: Dr. Paul Lampert neuer Professor in der Fachrichtung Gartenbau
Forschung und Praxis ist auch das, was der neuberufene Professor in seiner Tätigkeit vereinen möchte. Die Voraussetzungen dafür sind in seiner Vita zu finden. Als Spross einer Gärtnerfamilie kennt er die gärtnerische Praxis von Kindesbeinen an und hatte bereits während des Gartenbaustudiums an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, welches er noch mit dem FH-Diplom abschloss, eine erste Gründung zusammen mit einem Studienfreund im Bereich Freilandschnitt vollzogen. Nach Stationen im Baumschulvertrieb sowie im elterlichen Grünpflanzenbetrieb kehrte Paul Lampert wieder als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zurück. Dort erarbeitete er sich über die gärtnerische Markt- und Konsumentenforschung den Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung. In diesem Bereich, der zeitgleich immer mehr Bedeutung gewann, konnte er sich einen Ruf als deutschlandweit gefragter Experte für Wirtschaft und Wissenschaft in diesem neuen Themenfeld erwerben. Nach der erfolgreichen Promotion zum Dr. rer. pol. durch die TU München unter Prof. Dr. Klaus Menrad, war er mehrere Jahre als geschäftsführender Gesellschafter der GreenSurvey Marktforschung GmbH privatwirtschaftlich in der Auftragsforschung im Bereich Landwirtschaft und Gartenbau für Unternehmen und staatliche Institutionen wie für das Bundesamt für Naturschutz oder das Umweltbundesamt tätig. „Ich freue mich, mein Wissen im Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung und den angrenzenden Managementthemen wie Nachhaltigkeitsmarketing nun auch Studierenden weitergeben zu können. Politik, Handel und Gesellschaft erwarten zunehmend Antworten und konkrete Zahlen zu ökologischen und sozialen Auswirkungen unserer gärtnerischen Produkte und daraus abgeleiteten Lösungsansätzen. Gerade für den Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung fehlt es aber bisher am Angebot in der Lehre und folglich an genügend gut ausgebildeten Gartenbauabsolventen für dieses Themenfeld, die Antworten liefern können. Hier möchte ich einen Beitrag für die Zukunft leisten“, so Prof. Lampert. In der Forschung beschäftigt sich Prof. Lampert derzeit insbesondere mit der Auswirkung von veränderten Produktionsweisen bei der Verwendung von torfreduzierten Substraten auf die Ökobilanz gartenbaulicher Kulturen und wirkt in diesem Bereich in mehreren Forschungsprojekten mit. Studiengangsleiter Prof. Dr. Wim Schwerdtner freut sich, dass nun mit dem neuen Kollegen das Lehr- und Forschungsteam das Fachbereiches Gartenbau an der FH Erfurt wieder komplett ist. Schwerdtner weiter: „Wir haben mit der Berufung von Dr. Lampert nun in Lehre und Forschung ein innovatives Themenfeld in Erfurt besetzt, das unseren Standort weiterhin attraktiv für Studierende im Gartenbau aus ganz Deutschland macht“.
Erfurt ist ein Standort mit einer langen Tradition im Gartenbau. Dabei bietet das Gartenbaustudium an der FH Erfurt eine praxisorientierte Ausbildung, in der wissenschaftliche Erkenntnisse und deren praktische Umsetzung vermittelt werden. Mit dem Abschluss als Bachelor of Science Gärtnerischer Pflanzenbau (B. Sc.) sollen die Studierenden als Führungskräfte in Gartenbaubetrieben und angrenzenden Wirtschaftsbereichen sowie für die Beratung und im Versuchswesen qualifiziert werden. (FH Erfurt)

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