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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Feldmark: 25 Obstbäume für mehr Artenvielfalt
Cargill-Mitarbeiter haben nun gemeinsam mit Vertretern des Landvolks und der Stiftung Kulturlandpflege in der Feldmark in Königslutter-Sunstedt eine Allee von 25 Obstbäumen gepflanzt, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Durch direkte Ansprache seiner Mitglieder sorgt der Landvolkverband dafür, dass für die verschiedenen Biotopmaßnahmen und die jährlichen Gehölzpflanzungen von den Landwirten geeignete Flächen zur Verfügung gestellt werden. „Über den Landvolkverband Braunschweiger Land als Projektpartner wollen wir auch die spätere Pflege der gepflanzten Obstbäume sicherstellen“, erläutert Volker Meier vom Berufsverband. „Dies geschieht in bewährter Kooperation mit der ortsansässigen Landwirtschaft“.
Der Realverband in Sunstedt hatte die Flächen entlang des landwirtschaftlichen Wegenetzes zur Bepflanzung freigegeben. Unterstützt wurde die Pflanzaktion von den Landwirten Christian und Frithjof Pape, die nicht nur die technischen Geräte bereitstellten, sondern auch selbst mit anpackten. „Neben dem sachgerechten Pflanzen der Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume gehört das Anbringen eines Schutzes gegen Wildverbiss und das Setzen von Anbindepfählen für ein sicheres Wachstum dazu“, erläutert Landschaftsplaner Björn Rohloff von der Stiftung Kulturlandpflege den Teilnehmern.
„Cargill ist Natur und Nachhaltigkeit ein überaus wichtiges Anliegen“, betonte der Geschäftsführer von Cargill Deutschland, Hermann Steep, anlässlich der Pflanzaktion. „In den acht Jahren unserer Zusammenarbeit mit der Stiftung und dem Landvolk haben wir rund 600 Obstbäume und über 400 weitere Gehölze gepflanzt.“ Auch werden im Zuge des Cargill-Projekts Jahr für Jahr über viele Kilometer mehrjährige Blühstreifen ausgesät, Feldvogelinseln angelegt und nicht abgeerntete Getreidestreifen auf den Feldern belassen, um dem Rebhuhn und vielen anderen Vögeln in der Agrarlandschaft Nahrung und Deckung zu bieten. Insekten profitieren ebenfalls davon.
Die Stiftung Kulturlandpflege verfügt über langjährige Erfahrung im Vertragsnaturschutz mit der Landwirtschaft und entwickelt und koordiniert die jeweiligen Maßnahmen. „Etwa 15 Landwirte gestalten auf diesem Wege langfristig einen zusätzlichen Rückzugsraum für viele Tierarten“ sagt Peter Zanini, Geschäftsführer der Stiftung Kulturlandpflege. Er freut sich, dass Cargill die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Stiftung und Landvolk fortsetzen und dabei auch den Werksstandort in Salzgitter für Naturschutzmaßnahmen in den Fokus nehmen will. (LPD)

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