Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

feld.energy: Spatenstich für neue Agri-PV-Anlage

feld.energy, ein Pionier im Bereich Agrar-Photovoltaik (Agri-PV), hat am 4. Dezember 2025 eine neue Agri-PV-Anlage in Weßling, Landkreis Starnberg vorgestellt.

vlnr: Dr. Adrian Renner, Gründer feld.energy, Carolin Renner, feld.energy, Max Keller, Landwirt und Stefan Frey, Landrat Lankreis Starnberg. Bild: feld.energy.

In Anwesenheit von Landrat Stefan Frey vom Landkreis Starnberg setzt feld.energy damit ein Zeichen dafür, wie Landwirtschaft und Energieerzeugung sinnvoll zusammengebracht werden können - mit zusätzlichem Einkommen für den landwirtschaftlichen Betrieb vor Ort und einem Beitrag zur regionalen Energieversorgung. Es handelt sich um eine hofnahe, privilegierte Agri-PV-Anlage bis 2,5 Hektar, die es ermöglicht, die regionale Energiesicherheit zu stärken und gleichzeitig die landwirtschaftliche Nutzung  Flächen zu erhalten. 

Landrat Stefan Frey, Landkreis Starnberg: "Projekte wie dieses zeigen, wie die Energiewende konkret vor Ort gelingt. Agri-PV schafft regionale Wertschöpfung, stärkt unsere landwirtschaftlichen Betriebe und liefert gleichzeitig erneuerbaren Strom aus der Region für die Region. Das ist genau die Art von Innovation, die wir im Landkreis Starnberg brauchen."

Dr. Adrian Renner Gründer und CEO feld.energy: "Agri-PV ist eine der größten ungenutzten Chancen für die deutsche Energieversorgung. Anlagen wie hier in Weßling beweisen, dass Landwirtschaft und Energiewende keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken. Unser Ziel ist es, Landwirten ein sicheres, planbares Einkommen zu ermöglichen – und gleichzeitig einen messbaren Beitrag zur regionalen Versorgungssicherheit zu leisten."

feld.energy bietet Landwirten eine einfach umsetzbare Lösung für die Doppelnutzung von Flächen: Neben dem Anbau von Feldfrüchten kann landwirtschaftliche Fläche auch zur Stromerzeugung genutzt werden. Mit diesem Modell erzielen Landwirte über die Laufzeit von 20 Jahren (Pachtmodell) mehr als 100.000 Euro und schaffen so eine wertvolle zusätzliche Einnahmequelle, während sie weiterhin Lebensmittel produzieren. Durch die Kombination von nachhaltiger Energieproduktion und Landwirtschaft trägt feld.energy zu einem stärkeren, widerstandsfähigeren Agrarsektor bei und unterstützt zugleich die Energiewende.

Agri-PV stärkt nicht nur die Dekarbonisierungsbemühungen Deutschlands – das bis 2050 rund 60 Prozent erneuerbare Energien am Bruttoendenergieverbrauch anstrebt –, sondern trägt auch zur Reduzierung des Wasserverbrauchs in der Landwirtschaft bei und verschafft Landwirten stabilere Einkommensquellen, die sie gegen Ernteausfälle absichern. Laut Fraunhofer ISE beträgt das technische Potenzial von Agri-PV in Deutschland 2.900 GW, was die enorme Chance verdeutlicht.

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