Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Feldahorn: 76.500 stehen in Mecklenburg-Vorpommern

Jetzt wurde durch die Dr. Silvius Wodarz Stiftung bekannt gegeben, dass der Feldahorn Baum des Jahres 2015 sein wird.

Jetzt wurde durch die Dr. Silvius Wodarz Stiftung bekannt gegeben, dass der Feldahorn Baum des Jahres 2015 sein wird. „Ich freue mich ganz besonders, dass der 'kleine Bruder' des bekannten Berg- oder Spitzahorns zum Baum des Jahres 2015 ernannt wurde. Hiermit wird ein oft kaum beachteter Baum in den Fokus der Öffentlichkeit gestellt, der in Mecklenburg-Vorpommern im Deutschlandvergleich sehr häufig vorkommt“, erklärte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, in Schwerin.

Der Feldahorn kann bis zu 20 m hoch wachsen und weist dabei einen Durchmesser von maximal 60 cm auf. Er kann rund 200 Jahre alt werden und ist in ganz Europa – außer Skandinavien – und in der Schwarzmeer- sowie Kaukasusregion zu finden. „Der Feldahorn ist in unseren Breiten vermehrt in Alleen und Heckenbepflanzungen und weniger in Wäldern zu finden. So ist er auch häufig in Mecklenburg-Vorpommern zu sehen“, stellte der Minister dar.

Im Jahr 2013 veröffentlichte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung eine Studie rund um den Feldahorn. Daraus geht hervor, dass der Feldahorn in Mecklenburg-Vorpommern sehr häufig vorkommt. „So wurden in unserem Bundesland rund 76.500 Bäume gezählt. Vorne liegt Bayern mit ca. 430.000 und nach Mecklenburg-Vorpommern folgt Thüringen mit 67.000 Bäumen. Damit ist dieser Baum ein nicht wegzudenkendes Strukturelement unserer Landschaft“, unterstrich Dr. Backhaus. Der absolute Großteil der in M-V gezählten Bäume hat seinen Lebensraum an oder in der Nähe der Ostseeküsste.

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