Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Fein­staub-Alarm: Linde­rung durch immer­grüne Gehölze möglich

Die Feinstaub-Wetterlagen der letzten Tage bringen Feinstaub über Deutschland und damit Gesundheitsgefahren. Immergrüne Gehölze können die Schadstoffbelastung in der Luft vermindern.

Taxus kann gepflanzt werden, um die Luft in Inversions-Wetterlagen zu verbessern. Bild: GABOT.

„Viele Menschen haben in diesen Tagen Angst, sich im Freien zu betätigen. Der Feinstaub setzt sich auf die Atemwege. Dabei gibt es natürliche Feinstaubfilter, die auch im Winter aktiv sind: immergrüne Gehölze.“, so der Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Hajo Hinrichs.

Auch wenn die Laubbäume im Winter kahl sind. Sträucher und Hecken in den Städten, vor allem auf privaten Grundstücken sind verlässliche Helfer, da sie auf den Oberflächen ihrer Nadeln und Blättern Feinstaub binden. 

„Eibe, Thuja und Osmanthus, aber auch die Glanzmispel und der viel gescholtene Kirschlorbeer können ebenso wie der Efeu und der Rhododendron von jedem privaten Pflanzenverwender angepflanzt werden, um die Luft um unsere Häuser und Wohnungen gerade in Inversions-Wetterlagen zu verbessern“, so Hinrichs. Das zeige, dass Pflanzen nicht nur natürliche Klimaanlagen im Sommer und Heimstätte der biologischen Vielfalt sind, sondern noch ganz andere, wenig beachtete Systemleistungen vollbringen.

„Gerade die Diskussion um den Kirschlorbeer und seinen angeblich geringen Nutzen für die Natur wird im Kontext der Feinstaubreduktion durch diese Pflanze kräftig relativiert. Man darf nie eindimensional denken und sollte alle positiven Aspekte eines Gehölzes berücksichtigen.“, resümiert Hinrichs.

Der BdB-Präsident betont darüber hinaus, dass in den Gärten viel mehr gepflanzt werden sollte und Schottergärten und Zaunanlagen rund um die Grundstücke durch lebende Pflanzen ersetzt werden sollten. „Wir haben dringenden Handlungsbedarf, um mit der Vielfalt der Pflanzen die vielfältigen Probleme unserer modernen Gesellschaft zu lösen. Jeder hat es in der Hand: im Garten, auf der Terrasse oder auch auf dem eigenen Balkon.“

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