Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

FDP: Fordert neue Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft

Die FDP-Fraktion plädiert für die Zulassung neuer Züchtungsmethoden vor allem CRISPR/Cas-Technologien in der Landwirtschaft.

Die Erforschung und Entwicklung neuer Züchtungsmethoden soll gestärkt werden. Bild: GABOT.

Der Antrag (20/14714) soll am Donnerstagabend erstmals debattiert werden und zur weiteren Beratung an den federführenden Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft überwiesen werden.

Die globale Agrar- und Lebensmittelproduktion stehe vor großen Herausforderungen: Klimawandel und Bevölkerungswachstum erforderten eine Neuausrichtung im Agrarsektor. Die zentrale Aufgabe der kommenden Jahrzehnte werde es sein, mit weniger Fläche und weniger Ressourcen die Effizienz der Produktion zu steigern, ohne Umwelt, Klimaschutz und Biodiversität zu gefährden. Innovationen müssten deshalb aktiv gefördert werden, um Nachhaltigkeit und Produktivität miteinander zu verbinden. Nur durch Offenheit für neue Technologien könne die Landwirtschaft auf die vielfältigen und komplexen Herausforderungen der Zukunft reagieren. Deshalb solle die Bundesregierung sich auf europäischer und internationaler Ebene für wissenschaftlich fundierte Rahmenbedingungen neuer Züchtungsmethoden einsetzen, das Potenzial neuer Technologien ausschöpfen und Innovationen ermöglichen. Dazu sei vor allem die Harmonisierung der Züchtungsmethoden auf EU-Ebene zu unterstützen, Europa als Standort für die Erforschung und Entwicklung neuer Züchtungsmethoden zu stärken, sowie sicherzustellen, dass neue Züchtungsmethoden als eine entscheidende Komponente in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) berücksichtigt werden. (hib/NKI)

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