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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FDP fordert konsequente Verfolgung illegaler PSM
Zu den aktuellen Greenpeace-Berichten über Pestizidrückstände in Obst und Gemüse erklärt die Pflanzenschutzexpertin der FDP-Bundestagsfraktion Christel Happach-Kasan:
Die Verwendung von nicht zugelassenen Pflanzenschutzmitteln ist illegal und muss konsequent verfolgt werden. Jedes Jahr werden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Obst gefunden. Es muss daran gearbeitet werden, diese Rückstände weiter zu vermindern. Die Grenzwerte sind im Sinne der Vorsorge so niedrig angesetzt, dass nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung eine Gefährdung der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht zu befürchten ist. Das Lebensmittelmonitoring zeigt in jedem Jahr, dass die Zahl der Proben mit erhöhter Belastung durch Pflanzenschutzmittel zurückgeht.
Die Bundesregierung ist aufgefordert, die Verfahren der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln so zu gestalten, dass es auch für Kulturen mit geringer Bedeutung wirtschaftlich vertretbar ist, die Zulassung zu beantragen. Andernfalls werden in absehbarer Zeit beliebte Beerenfrüchte wie Johannis- und Stachelbeeren nicht mehr vom Handel angeboten werden können. Der Träublekuchen wird zum Luxusgut. Das wäre schade. (chk)

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