- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- FDF: Internationales Themenseminar im Fl...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
FDF: Internationales Themenseminar im FloristPark
Teilnehmer*innen waren junge Taiwanesinnen, für die Blumenkunst, Kultur und eine Einführung in florales Handwerk im Vordergrund standen. Entstanden sind u.a. natürliche Sträuße, vegetative Gestaltungen sowie florale Themenarbeiten, in denen Motive des Künstlers Friedensreich Hundertwasser- und aus dem Jugendstil blumig interpretiert worden sind.
Das Themenseminar fand vom 7. bis zum 12. April in der FDF-Bildungseinrichtung FloristPark International im FloristPark im Otte-Hof in Gelsenkirchen statt. Die sechzehn Seminarteilnehmer*innen waren jedoch bereits zwei Tage zuvor angereist und hatten nach ihrer Ankunft in Frankfurt eine Stilkunde-Exkursion nach Darmstadt unternommen. Hier besuchten sie das Hundertwasser-Haus und die Mathilden-Höhe. Das Ensemble aus verschiedenen Gebäuden, Plätzen und Gärten ist UNESCO-Welterbe und gilt als Zentrum des Darmstädter Jugendstils, sowie als eines der wichtigsten Gesamtkunstwerke moderner Kunst und Architektur in Europa.
Fachreferent Uli Klein leitete die Stilkunde und unterrichtet die Gruppe in Gelsenkirchen. Auch der Kontakt zum Projekt-Partner Min-Jung Lu (David) kam über ihn zustande. Der Florist hatte vor über 25 Jahren an Seminaren von Ulrich Klein teilgenommen und leitet heute eine private Schule und ein Floristik-Studio in Taiwan. „Wir haben es hier mit einer neuen Generation junger Taiwanesen zu tun, die Grundlagen den deutschen Blumen-Handwerks und florale Gestaltungen erlernen möchten“, beschrieb Ulrich Klein die Gruppe. Er erlebte die Seminar-Teilnehmer*innen sehr unterschiedlich motiviert. Einige sind Floristen und führen Blumengeschäfte, andere suchen blumig-dekorative Inspirationen für ein Kaffeehaus, das sie in Taiwan leiten, wieder andere studieren Design oder arbeiten im Bereich Lifestyle und Fashion.
„Für diese jungen innovativen internationalen Seminarteilnehmer*innen entwickeln wir neue Seminar-Angebote mit dem Fachverband Deutscher Floristen“, erläutert Fachreferent Ulrich Klein. Diese Lehrgangsformate enden nicht mit Abschlussprüfungen vor der Industrie- und Handelskammer, sondern hier steht vielmehr die Verbindung von Kunst, Stilkunde und floralem Handwerk im Mittelpunkt. „Ich bin mir sicher“, so Ulrich Klein, „dass wir für diese internationalen Themen-Workshops eine große Nachfrage in Asien generieren und weitere Seminare planen können. Der FloristPark als Schule und Bildungsstätte bietet dafür ausgezeichnete Voraussetzungen. Die gute Küche, das historische Ambiente des ehemaligen Bauerhofes und die großen Freiflächen rings um das Anwesen begeisterten die weitgereisten Gäste. (FDF)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.