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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Fachtagung: Aktuelle Aspekte im Friedhofswesen
„Aktuelle Aspekte im Friedhofswesen“ lautet der Titel der jährlichen Fachtagung der Gartenakademie Baden-Württemberg e.V., die am Mittwoch 02. Dezember 2015 in Bad Rappenau stattfindet.
Mit einer Fülle vielseitiger Angebote reagieren viele Friedhofsverwaltungen schon lange auf den tiefgreifenden Wandel in der Trauer- und Friedhofskultur. Auf dem Friedhof Bad Rappenau ist ein anschauliches Beispiel für die „Bestattungskultur im Wandel der Zeit“.
Zudem verändern Zuwanderung und Zusammenleben vieler Kulturen unsere Gesellschaft auch in der Friedhofskultur. Ein Ort, an dem sich Menschen unterschiedlicher Kulturen gemeinsam an ihre Verstorbenen erinnern können wird auf der Tagung vorgestellt. Mit ihrem Erinnerungsgarten der Kulturen schufen Friedhofsgärtner und Steinmetzbetriebe auf der Gartenschau in Mühlacker ein bundesweit bislang einmaliges Projekt. Die Mustergrabanlage vereint Grabstätten für Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturkreisen und Religionen. Typische Pflanzen, Grabmale und Dekorationselemente aus den Ländern der Verstorbenen stellen einen Bezug zur früheren Heimat her. Gestaltet wie eine Garten- oder Parklandschaft hebt sich der Garten vom klassischen Bild unserer Friedhöfe ab. Sanft geschwungene Wege, weiche fließende Linien und natürliche Formen bestimmen das Gesamtbild.
Ein weiterer Aspekt beschäftigt sich mit einem bereits seit längerem bestehenden Problem, den Überhangflächen auf Friedhöfen. Diese Flächen verursachen hohe Kosten für Instandhaltung und Pflege. Die Gebührenzahler bezahlen diese Kosten beim Kauf einer Grabstätte mit und erhalten dafür keine Gegenleitung. Der Hamburger Landschaftsarchitekt Andreas Morgenroth behandelt die Problematik und nennt Beispiele für Folgenutzungen der Inwertsetzung von Überhangflächen.
Wie eine Friedhofverwaltung kostendeckend wirtschaftet, erläutert Grünflächenamtsleiter Hans-Peter Barz anhand des Heilbronner Hauptfriedhofs, der durch vielfältige Bestattungsangebote zum Erfolgsmodell avancierte. Der Folgebeitrag beschäftigt sich mit einem neuen Phänomen: Der gemeinsamen Bestattung von Mensch und Haustier. Tierbestattung gibt es in Deutschland schon lange – mit eigenen Krematorien, Gräberfeldern und Segnungen. Ein Privatunternehmen reagierte auf die große Nachfrage und bietet seit Juni die neue Bestattungsvariante an. Dabei werden die Urnen von Tier und Mensch übereinander und im gleichen Grab beigesetzt. Diese Bestattungsvariante wird derzeit kontrovers diskutiert, besonders seitens der Kirchen, da eine gemeinsame Bestattung nicht mit dem Kirchenrecht vereinbar sei.
Nach einer abschließenden Führung über den Friedhof von Bad Rappenau beantwortet Christian Bender vom Tiefbauamt Bad Rappenau Fragen zur Neuanlage von gärtnerbetreuten Feldern.
Termin: Mittwoch, 02. Dezember 2015
Ort: Kurhaus Bad Rappenau, Fritz-Hagner-Promenade 2, 74906 Bad Rappenau
Uhrzeit: 9:00 – 15:30 Uhr
Gebühr: 95 Euro/Mitglieder GA zahlen 90 Euro
Anmeldung: per Post, Fax, E-Mail, Telefon.
In der Gebühr enthalten sind: Pausenverpflegung, Mittagessen, Getränke und die Vorträge.

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