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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Fachkräftesicherung: Handelsunternehmen suchen Auszubildende
Wie die jetzt veröffentlichte Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das Beratungsjahr 2023/2024 zeigt, wurden der BA bis Juli 2024 insgesamt 488.000 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet, von denen viele Stellen unbesetzt sind. Außerdem sind viele Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Auf 83 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber kommen 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen.
„Aktuell werden noch sehr viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2024/2025 geschlossen. Unversorgte Bewerber und Bewerberinnen und ausbildende Unternehmen können also noch bis weit in den Herbst hinein zusammenfinden“, so Katharina Weinert, HDE-Abteilungsleiterin Bildungspolitik und Berufsbildung. „Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Handel stehen sehr gut, weil die Handelsunternehmen ihren Fachkräftebedarf vor allem mit Absolventinnen und Absolventen der Beruflichen Bildung decken. Deshalb bieten sie in Summe sehr viele Ausbildungsplätze an, oftmals auch in der eigenen Region“, so Weinert weiter. Junge Menschen müssten für ihre Ausbildung ihre Heimatregion somit nicht verlassen, wenn sie das nicht möchten.
Am häufigsten waren bei der BA betriebliche Ausbildungsstellen für angehende Kaufleute im Einzelhandel (38.000 Ausbildungsangebote) und Verkäuferinnen und Verkäufer (26.000 Ausbildungsangebote) gemeldet. Auf Platz 6 folgen die Abiturientenprogramme des Handels (13.000 Ausbildungsangebote), bei denen die Teilnehmenden bis zu drei Abschlüsse in drei Jahren erlangen können: Ausbildung, Fortbildung und Ausbilderschein. Darüber hinaus bilden die Handelsunternehmen von den insgesamt 328 dualen Ausbildungsberufen in über 60 Berufen aus. Auch verschiedene duale Studiengänge sind im Qualifizierungsangebot der Handelsunternehmen zu finden. Das gesamte Angebot an Ausbildungen stellt der HDE auf karriere-handel.de dar. Auf dieser Webseite und den dazugehörigen Social-Media-Kanälen wird über die vielfältigen Ausbildungs- und Karrierechancen der Branche informiert.
„Wir starten ab dem 1. August 2024 wieder mit unserer Ausbildungskampagne Karriere-Handel.de durch und stellen weitere Gesichter des Handels vor, die Einblicke in ihre Praxis geben, über gängige Klischees aufklären und jungen Menschen wichtige Tipps für ihre Berufsorientierung und Bewerbung geben“, so Weinert weiter. Aber nicht nur junge Menschen werden mit Karriere-Handel.de adressiert, sondern auch Eltern, Berufsberatende sowie Lehrkräfte, denen beispielsweise umfangreiche Unterrichtsmaterialien zum kostenlosen Download angeboten werden. Weinert ergänzt: „Wir wollen die Berufsorientierung unterstützen, die gesellschaftliche Anerkennung für die duale Ausbildung fördern und verdeutlichen, dass Karriere mit Lehre im Handel die Regel ist. (PdH)

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