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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Fachgruppe Jungpflanzen: Mitgliederversammlung
Auf Einladung der Firma Selecta Klemm, Stuttgart, einem weltweit führenden Züchter, Produzent und Vermarkter von vegetativ vermehrbaren Zierpflanzen und Mitglied der Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ), trafen sich die Mitglieder der Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) vom 14. bis 16. November 2013 in Ludwigsburg. Vielfältige Fachvorträge, der Gedankenaustausch zu aktuellen Branchenthemen, die jährliche Mitgliederversammlung und die Besichtigung von Gartenbaubetrieben standen im Mittelpunkt des Treffens.
Frank Silze, Vorsitzender der FGJ, ging in seiner Rede in der Mitgliederversammlung auf die schlechte Saison 2013 ein, die quer durch die Wertschöpfungskette hinweg geprägt war durch schlechtes Wetter zu wichtigen Abverkaufszeiträumen. Als sehr positiv bewertete er den Start der Nachwuchswerbekampagne "Gärtner, der Zukunft gewachsen" des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG). Besonders lobte er den neuen Ansatz der Kampagne, die Jugendlichen auf den Beruf Gärtner dort anzusprechen, wo diese sich heutzutage bewegen und informieren, nämlich in den sozialen Netzwerken. Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin äußerte Silze, dass es gerade für Gartenbaubetriebe in ländlich strukturierten und weniger zahlungskräftigen Regionen überlebenswichtig ist, dass die bisherig gelebte Praxis der Tarifautonomie der Arbeitgebervereinigungen einerseits und Gewerkschaften andererseits erhalten bleibt und kein flächendeckender Mindestlohn vorgeschrieben wird.
Im weiteren Tagungsverlauf äußerte sich Frank Silze noch zu den aktuell öffentlich gewordenen Schließungsplänen der Leibniz Universität Hannover für den Studiengang Gartenbau. "Wir als hochmoderne, spezialisierte und häufig europa- und weltweit arbeitenden Gartenbauunternehmen brauchen auch in Zukunft genügend universitär ausgebildete Führungskräfte", so Silze. "Wir, die Züchter und Jungpflanzenunternehmen und ich speziell als niedersächsischer Gartenbauunternehmer sind auf die gut ausgebildeten Absolventen aus Hannover angewiesen und fordern deshalb vom Land Niedersachsen, dass der traditionsreiche und bundesweit anerkannte Studiengang Gartenbau an der Leibnitz Universität erhalten bleibt."
Auf der Mitgliederversammlung wurden Ludger Cramer, Bad Salzuflen, als FGJ-Kassenwart, Christoph Hoffmann, Dresden, als Vorsitzender des Arbeitskreises "Jungpflanzen-Produktion" und Thomas Mengede, Senden, als stellvertretener Vorsitzender des AK "Jungpflanzen-Markt" wieder gewählt.
Zu Beginn des zweiten Veranstaltungstages richtete Hartmut Weimann, Präsident des Württembergischen Gärtnereiverbandes und Vizepräsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), ein Grußwort an die Tagungsteilnehmer. In seiner Rede skizzierte er die Forderungen des ZVG an die zukünftige Bundesregierung und ging auf die Herausforderungen ein, denen sich der Zierpflanzenbau im Bezug auf eine zielgerichtete Produktion und die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen muss.
Bei den folgenden Treffen der FGJ-Arbeitskreise präsentierten Experten in Vorträgen ihr Wissen und ihre Sicht zu aktuelle Branchenthemen, die dann zusammen mit den Mitgliedern diskutiert wurden. Zu den Vorträgen und Themen der Arbeitskreise gehörten u.a. ein gemeinsames Projekt der FGJ zusammen mit der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) auf der Buga Havelregion 2015, aktuelle Vermarktungsfragen, der effektive Nützlingseinsatz in der Jungpflanzenproduktion, aktuelle Ergebnisse des Arbeitskreises Beet- und Balkonpflanzen der LVGs, Ergebnisse des ZINEG-Projekts in Hannover mit einem Ausblick für die Praxis. Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren & Erfurt, Institutsteil Erfurt, stellte seine Struktur, die Ziele und die Forschungsmöglichkeiten vor.
Die Betriebsbesichtigungen führten die Mitglieder zum Stammsitz von Selecta Klemm nach Stuttgart, in den Zierpflanzenbaubetrieb Hayler Begonien in Weinstadt-Endersbach und zum Stauden- und Gehölzspezialisten Häussermann nach Möglingen. (FGJ)

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